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Bauanleitung

Auf die Laufrichtung der Lichtmaschine achten.

Lichtmaschine mit Rollentrainer verbinden

Benötigt wird für diesen Bauabschnitt:

eine 8mm-Durchmesser-Gewindestange (ca. 1,50 € im Baumarkt)

  • eine Hutmutter M8
  • M8-Muttern (mindestens 3 Stück, abhängig von der Art der Lichtmaschine)
  • Unterlegscheiben mit 8mm Durchmesser
  • Sprengring mit 8mm Durchmesser
  • eine Metallsäge


Zunächst den Rolltrainer aufstellen und die Rolle komplett abnehmen (bzw. nicht anmontieren). Der Rollentrainer hat dort, wo die Rolle anmontiert wird eine Halterung.  An diese Halterung wird die Lichtmaschine gebaut.
   
Beim Anbau der Lichtmaschine muss auf die Laufrichtung der Lichtmaschine geachtet werden. Auf der Lichtmaschine befindet sich ein kleines Schild mit einem Pfeil. Dieser stellt die Laufrichtung dar. Die Lichtmaschine wird so angebaut, dass die Riemenscheibe beim Treten später in Pfeilrichtung laufen kann.
   
Auf die Laufrichtung der Lichtmaschine achten.
Die Bosch-Lichtmaschinen, wie wir sie verwendet haben, haben eine Haltevorrichtung mit 8mm-Löchern. Es wird also nun eine Gewindestange mit 8mm Durchmesser benötigt. Auf diese wird eine Schraube gedreht, dann eine Unterlegscheibe, die Stange wird durch die Halterung am Rollentrainer geführt, auf der anderen Seite eine Unterlegscheibe gelegt und eine Hutmutter festgeschraubt.
   
Nun die Lichtmaschine an die Stange  halten, so dass sich die Riemenscheibe über der Rollentrainerhalterung befindet (klick auf das Bild). Die auf dem Bild zu erkennende Lücke mit Schrauben oder Unterlegscheiben schließen. Ausreichenden Platz für weitere Unterlegscheiben und eine Schraube lassen und die Gewindestange dann bei ausreichender Länge mit einer Metallsäge kürzen (fast am Bein des Rollentrainers).
   
Die Lichtmaschine mit ausreichend Unterlegscheiben und Sprengring montieren. Fertig.

 

Das Fahrrad muss nicht verkehrstauglich sein, sollte die Radlerin aber auch nicht gefährden.
Die Keilriemen müssen eine bestimmte Länge haben.

Vorbereiten des Fahrrads

Benötigt wird für diesen Bauabschnitt:

  • ein Keilriemen mit ausreichender Länge
  • Werkzeug (Inbusschlüssel, Schraubenzieher, Maulschlüssel/Ringschlüssel etc.)

Das Fahrrad sollte (zumindest wenn die Anlage in Betrieb genommen wird) ein Vorderrad mit Reifen besitzen, einen Lenker, eine Kette, Pedale, einen Sattel, ggf. eine Gangschaltung. Ein Gepäckträger und Schutzbleche müssen nicht einmal abmontiert werden. Wer vorne eine Armatur mit Amperemeter, Voltmeter und Lampe anbauen will, muss noch störende Elemente wie Klingel, Tacho etc. abbauen.
   
Das Fahrrad muss nicht verkehrstauglich sein, aber sollte die Radlerin auch nicht gefährden.
Das Hinterrad wird herausgenommen, der Reifen abmontiert. Dazu nicht vergessen die Luft aus dem Schlauch zu lassen und die Ventilhalterungsschraube abzuschrauben. Wenn der Reifen sich nicht mit der Hand abziehen lässt, helfen zwei breite Schlitzschraubenzieher. Erst eine Seite des Reifens, dann die andere auf der gleichen Seite runternehmen.
   
Anschließend den Keilriemen statt des Reifens auf die Felge legen.
Für die PropheteRollentrainer passten folgende Längen:
28er Fahrrad: 2060 mm Länge, 13 mm Breite
26er Fahrrad: 1900 mm Länge, 13 mm Breite
Diese Angaben sind ohne Gewähr (sie passten bei Prophete und Cycletracx Speedmatic).
In einen unserer Rollentrainer (andere Marke) konnten wir nur ein 26er Fahrrad einspannen, weil der Riemen des 28er Rades am Gestell schleifte.
   
Die Keilriemen müssen eine bestimmte Länge haben.
Dann das Hinterrad mit Keilriemen wieder einspannen und fertig.

Spannen der Lichtmaschine

Benötigt wird für diesen Bauabschnitt:

  • Rest der Gewindestange, wenn diese lang genug war (z.B. 1,5 m)
  • 1 Hutmutter M8
  • 1 Unterlegscheibe
  • 3 Muttern M8
  • 1 Schraube 8mm Durchmesser, 120mm Länge
  • Metallsäge
  • Akkuschrauber und Metallbohrer (der Aufsatz zum Bohrer) größer als 8mm Durchmesser
  • passende Halterung für die Stange (bei Prophete-Rollentrainern passte zufällig die Halterung der Rolle, s.u.)

Die Lichtmaschine sollte gespannt werden. Wenn der Keilriemen zu locker sitzt kann er rausrutschen oder zu viel Energie durch Reibung verlieren.   

Es wird eine Halterung für die Spannvorrichtung benötigt.

Zunächst muss  eine Halterung für die Gewindestange gefunden werden, die dann die Lichtmaschine nach außen drückt. Bei den orangenen Rollentrainern von Prophete passte zufällig die Stütze der Rolle.   

Bei anderen Rollentrainern kann es auch nicht funktionieren (z.B. Cycletracx Speedmatic). Hier haben wir von den Propheterollentrainern das Alu-Stück genommen und ein zusätzliches Loch reingebohrt.
   
Nun muss der Rollentrainer wieder aufgestellt werden. Von der Seite, an der auf die Lichtmaschine hängt, muss die Schraube ausgetauscht werden durch eine längere (bei uns passte 8*120 mm). An das Stück der Schraube, das nun nach Innen ragt, wird die Halterung angebracht (Das Loch muss unterhalb der großen Schraube sein) und mit einer Mutter fixiert.  

Eine Halterung am Rollentrainer ermöglicht eine einfache Spannung.

Das Loch, durch das gleich die Gewindestange geführt wird muss ein Stück aufgebohrt werden. Jetzt wird die Gewindestange (wieder 8mm Durchmesser) durch das Loch der Halterung bis zur Lichtmaschine geführt. An der Halterung wird die Gewindestange von beiden Seiten mit einer Mutter fixiert (auf der Innenseite zusätzlich vor der Mutter eine Unterlegscheibe einlegen).  

Das Loch für die Gewindestange muss ein wenig aufgebohrt werden.

Ein Stück weiter höher (min. 3 cm Platz lassen) den Rest der Gewindestange absägen. Dann oben die Hutmutter draufschrauben, die Schraube von der Halterung zur Hutmutter führen, die Hutmutter kontern (Hutmutter ganz raufschrauben, andere Mutter ranschrauben an die Hutmutter, andere Mutter mit Maulschlüssel fixieren und Hutmutter gegen die andere Mutter festziehen).
   
Mit der Mutter unter der Halterung und der Hutmutter kann nun die Lichtmaschine nach außen gedrückt werden.

Es wird eine Halterung für die Spannvorrichtung benötigt.
Eine Halterung am Rollentrainer ermöglicht eine einfache Spannung.
Das Loch für die Gewindestange muss ein wenig aufgebohrt werden.

Die Lichtmaschine sollte gespannt werden. Wenn der Keilriemen zu locker sitzt kann er rausrutschen oder zu viel Energie durch Reibung verlieren.   

Es wird eine Halterung für die Spannvorrichtung benötigt.

Zunächst muss  eine Halterung für die Gewindestange gefunden werden, die dann die Lichtmaschine nach außen drückt. Bei den orangenen Rollentrainern von Prophete passte zufällig die Stütze der Rolle.   

Bei anderen Rollentrainern kann es auch nicht funktionieren (z.B. Cycletracx Speedmatic). Hier haben wir von den Propheterollentrainern das Alu-Stück genommen und ein zusätzliches Loch reingebohrt.
   
Nun muss der Rollentrainer wieder aufgestellt werden. Von der Seite, an der auf die Lichtmaschine hängt, muss die Schraube ausgetauscht werden durch eine längere (bei uns passte 8*120 mm). An das Stück der Schraube, das nun nach Innen ragt, wird die Halterung angebracht (Das Loch muss unterhalb der großen Schraube sein) und mit einer Mutter fixiert.  

Eine Halterung am Rollentrainer ermöglicht eine einfache Spannung.

Das Loch, durch das gleich die Gewindestange geführt wird muss ein Stück aufgebohrt werden. Jetzt wird die Gewindestange (wieder 8mm Durchmesser) durch das Loch der Halterung bis zur Lichtmaschine geführt. An der Halterung wird die Gewindestange von beiden Seiten mit einer Mutter fixiert (auf der Innenseite zusätzlich vor der Mutter eine Unterlegscheibe einlegen).  

Das Loch für die Gewindestange muss ein wenig aufgebohrt werden.

Ein Stück weiter höher (min. 3 cm Platz lassen) den Rest der Gewindestange absägen. Dann oben die Hutmutter draufschrauben, die Schraube von der Halterung zur Hutmutter führen, die Hutmutter kontern (Hutmutter ganz raufschrauben, andere Mutter ranschrauben an die Hutmutter, andere Mutter mit Maulschlüssel fixieren und Hutmutter gegen die andere Mutter festziehen).
   
Mit der Mutter unter der Halterung und der Hutmutter kann nun die Lichtmaschine nach außen gedrückt werden.

Die Verkabelung

Benötigt wird für diesen Bauabschnitt:

  • einadriges Kabel 2 mm² für die Erregerspannung (Länge muss reichen von der Lichtmaschine über eine kleine Lampe (2 Watt) bis zur Batterie)
  • zweiadriges Kabel 6 mm² für den Strom (Länge muss reichen von der Lichtmaschine bis zur Batterie)
  • zweiadriges Kabel 6 mm² für die Verbraucher (von der Batterie zum Verbraucher - z.B. Spannungswandler - und zurück)
  • für die  Verbindungen werden noch passende Flachsteckhülsen und Ringkabelschuhe benötigt

Kabel auf passende Länge zurichten. Die Enden abisolieren und die passenden Verbindungsstücke anmontieren.  Dann die Kabel anbringen.

Die Kabellänge anpassen.




Das 6mm²-Kabel geht mit der einen Ader von B+ (an der Lichtmaschine) zum BatteriePLUSpol (für Plus als Kennzeichnung immer das rote, bzw. rot-schwarze Kabel nehmen) und mit der anderen Ader von BatterieMINUS zur Masse des Gehäuses (meist Schraube am Gehäuse selbst).

Das 2mm²-Kabel geht von D+ über eine kleine Lampe (2 Watt) zum BatteriePLUSpol.

Von der Batterie die Verbraucher parallel schalten (Parallel = Plus an Plus und Minus an Minus - also z.B. BatteriePLUS zum VerbraucherPLUS)  

Einige Lichtmaschinen haben drei  Flachstecker als Anschlüsse. Einen für D+ (Erregerstrom), einen für B+ (Batteriestrom) und einen in der Mitte. Der in der Mitte gehört zu B+ und wird mit dem Kabel von B+ verbunden.
   
Es können auch noch Messgeräte zwischengeschaltet werden. Dementsprechend länger (anders) müssen die Kabel sein. Z.B. kann ein Amperemeter in Reihe geschaltet werden. Dann geht das Kabel von B+ (an der Lichtmaschine) erst zu AmperemeterPLUS und von AmperemeterMINUS weiter zu BatteriePLUS.   

Ein Voltmeter (misst die Spannung) wird parallel zur Batterie eingebungen. Also könnte die Kabelreihenfolge nun folgende sein:
Von B+ zu AmperemeterPLUS, von AmpermeterMINUS zu VoltmeterPLUS. Von VoltmeterPLUS zu BatteriePLUS, von VoltmeterMINUS zu BatterieMINUS.
Erregerstrom: Von D+ zum Stecker, dann zur 2 Watt-Lampe, weiter zu BatteriePLUS oder (wenn näher dran) zu VoltmeterPLUS (weil es von dort weiter zu BatteriePLUS geht).
   
Es kann auch noch ein KFZ-Stecker eingebunden werden. Das hilft der/dem RadlerIn erst Schwung zu holen bevor die Anlage in Gang gesetzt wird. Dann geht das Kabel von D+ (Erregerstrom an der Lichtmaschine) erst zum Stecker, dann weiter zur Lampe, dann zu BatteriePLUS.
  
Von der Batterie werden die Verbrauchsgeräte parallel geschaltet (z.B. Spannungswandler, KFZ-Audioverstärker oder 12Volt-Lampe).
   


Lichtmaschinenregler prüfen

Benötigt wird für diesen Bauabschnitt:

  • Voltmeter
  • Verbraucher

Ggf. muss der Regler an der Lichtmaschine ausgetauscht werden. Wenn mehrere Fahrräder parallel laufen, sollten sie nur minimal unterschiedlich regeln.
   
Um den Regler der Lichtmaschine zu testen muss ein Voltmeter parallel zur Batterie angeschlossen werden. Dazu muss noch parallel ein Verbraucher angeschlossen werden (in unseren Tests zeigte der Regler erst mit einem Verbraucher die tatsächliche Spannung, auf die er abregelt). Alle Regler sollten maximal auf 14,4 Volt abregeln. Außerdem sollten alle Regler gleich abregeln. Sonst sollten neue Regler besorgt werden.
* Verbraucher

Ggf. muss der Regler an der Lichtmaschine ausgetauscht werden. Wenn mehrere Fahrräder parallel laufen, sollten sie nur minimal unterschiedlich regeln.
   
Um den Regler der Lichtmaschine zu testen muss ein Voltmeter parallel zur Batterie angeschlossen werden. Dazu muss noch parallel ein Verbraucher angeschlossen werden. (In unseren Tests zeigte der Regler erst mit einem Verbraucher die tatsächliche Spannung, auf die er abregelt.) Alle Regler sollten maximal auf 14,4 Volt abregeln. Außerdem sollten alle Regler gleich abregeln. Sonst sollten neue Regler besorgt werden.