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INTERNATIONALE JUGENDGEMEINSCHAFTDIENSTE IJGD

Workcamp in Deutschland

Die Wickinger-Gruppe
Beim Malen mit den Kindern
Wir beim Sprayen
Unsere Campgruppe

Dortmund-Scharnhorst 2008

von Kristína Kovácsová aus der Slowakei

 

Jeder von uns hat bestimmt schon einmal in seinem Leben geträumt, dass er die verrücktesten, schönsten und unvergesslichen Ferien mit den tollen Leuten im Ausland verbringe. Man sollte seine Träume auch leben!

 

Kreativität, Fantasie, Handarbeit, Tanzen, Hüpfburg, Pferde, die besten Kuchen in der Welt. Diese Wörter beschreiben meine Arbeit. Jetzt glaubt ihr, dass das unmöglich ist. Aber doch! Ich bin in der Zeit zurückgekehrt und habe mit meinen neuen kleinen Freunden Verschiedenes durchgeforscht. Wir könnten die Fantasieschuhe malen, das Theater spielen, die Pferde reiten. Wir waren natürlich nie erschöpft und wir haben noch in MINI DISCO getanzt. So hat also mein Arbeitstag ausgesehen. Viel Spaß, Lachen und alles aus der Perspektive von Kindern sehen.

 

Nach der Arbeit wollten wir unsere Zeit optimal ausnutzen, deshalb haben wir uns entschlossen alles Mögliches zu sehen. Am Anfang haben wir als Geschenk Eintrittskarten für alle Verkehrsmittel in diesem Bundesland bekommen. Wir konnten also überall hinfahren. Jeden Abend wollten wir etwas Anderes unternehmen und so eines schönen sonnigen Tages ist mir eingefallen, dass wir vielleicht Karaoke probieren könnten. Diese zwei, drei Minuten der Berühmtheit, wenn wir (11 Leuten) alle zusammen gesunken haben (es war wirklich schlecht – gefährlich für alle Ohren in der Nähe :o) ), werde ich nie vergessen. Und so kann ich weiter mit Ausstattung von dem Jugendzentrum, wo wir untergebracht waren, fortsetzen. Nämlich, in dieses großen Gebäude, das wirklich perfekt war, war auch ein Raum für Training von Bands. Also wir haben wieder auch dort das Mikro berührt. Wenn wir noch lauter sein wollten, dann haben wir Disko unten gemacht. Dort ist ganze Musikanlage zur Verfügung gestanden. Oder hatte jemand Lust nach Kino zu gehen, aber er war zu faul nach Stadt zu fahren? Kein Problem! Das Kino war auch unten :o) Und die größte Vergnügung war Tischfußball, was ganz witzig ist, weil dort nur ein paar Jungen waren.

 

Wenn man schon Frosch im Magern hatte, dann konnte er etwas aus unserer Küche nehmen. Immer jemand hatte Dienst und dieses Paar war auch für Zubereitung von Mahlzeiten zuständig. Deshalb konnte ich Verschiedenes aus internationaler Küche ausprobieren und alle waren immer froh, wenn das Nationalgericht jemandem geschmeckt hat. Ja, genau, man kann Freundschaften auch durch das Essen schließen. Es ist doch beliebte Tätigkeit für alle oder? Also mit Kochen waren keine Probleme, wir haben uns immer gegenseitig geholfen und die Küche hat nicht explodiert.

Wir hatten auch keine Probleme untereinander. Wir waren zwar aus den verschiedensten Teilen der Welt, aber haben mit der gleichen Sprache gesprochen. Ich meine das in dem Sinn, das wir alle etwas gemeinsames hatten: Wir waren dort um etwas für die anderen zu tun, um dort etwas ungewöhnliches zu erleben und dort in einem Musketiergrupe (Alle für einen. Einer für alle.)drei wunderschöne Woche zu verbringen.

 

Ein Freund hat mir gesagt, dass man jeden Mensch mindestens zweimal in seinem Leben treffen muss. Also ich hoffe er hatte Recht und ich werde wieder mit allen diesen Leuten in unserer kleinen gemeinsamen Sharnhorst-Welt :o) sein. Bisher: Gottseidank für Internet!