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INTERNATIONALE JUGENDGEMEINSCHAFTDIENSTE IJGD

Workcamp in Deutschland

Runkel 2008

von Jascha Pakzadeh aus Deutschland

 

Das Workcamp Runkel war ein beispielhaftes Camp in Sachen Zusammenarbeit und internationalen Verständnis. Das Workcamp Runkel war das erste seiner Art, das ich besucht habe. Es hat mich sehr sehr positiv überrascht. Die Leute waren sehr nett. Die internationale Mischung hat wie die Faust aufs Auge gepasst. Schon nach dem ersten tag habe ich Leute getroffen die ich heute also meine Freunde ansehe. Mariaalba die ihren Namen, als ich ihn das erste mal hörte, so schnell ausgesprochen hat das ich ungefähr 5 mal nachfragen musste. Husseyin... er war in einem Biologie Studium. Und wie der Zufall es wollte versuchte er deutsch zu lernen wobei ich ihn tatkräftig unterstütze indem ich mit im nur deutsch sprach. er verstand alles beim sprechen jedoch harperte es. Das waren nur einige beispiele von den fazinierenden Menschen die ich dort traf. Campstorys: Nunja wie üblich kam es (vor allem unter den Mädchen) ab und zu kleineren Reibereien. Jedoch gang es immer gut aus und alle hatten sich nachher wieder lieb. Ich will nicht denn Eindruck erwecken, dass unserer Camp ein camp der dauernden Streits war (es war vollkommen umgekehrt). Jedoch ist diese Geschichte so herzerwärmend, dass ich sie gerne erzählen möchte. Nunja die Geschichte fing mit dem Eintreffen der russischen Mädchen einen Tag nach Campbeginn an. Die russischen Mädchen waren meist sehr freizügig gekleidet und erschraken als sie die eigentlich sehr akzeptable Unterkunft erblickten: "Hier müssen wir schlafen?" Kein anderen schien es zu stören. sie waren jedoch gar nicht darüber begeistert, dass sie drei Wochen in Feldbetten schlafen müssten. So waren sie bei den Freizeitaktivitäten nur selten dabei und bummelten lieber alleine durch die umliegenden Großstädte. Abend ging es dann meisten auf in das Nachtleben Frankfurts oder Limburgs um sich mit den (meist männlichen) Eingeborenen zu verständigen, die Sitten und Bräuche kennen zu lernen und natürlich jede Menge Party zu machen.

Nunja das war eine der zahlreichen Camp-Geschichen. Es gab natürlich viele mehr jedoch fehlt die Zeit und die Lust weitere zu dokumentieren. Das Fleisch ist stark der Wille ist schwach wie wir an unsere schule zu sagen pflegen.

Nunja.... ich möchte hier noch einmal meine Begeisterung für die beiden Teamer aussprechen. Richtige Organisationstalente die für uns zahlreich spaßige und lehrreiche Exkursionen organisierten.