Ausbildungsseminar im Rahmen des ELF 2009
Nora Ullrich
Endlich wieder ELF! Jedes Jahr entsteht hier in Tettenborn im Harz eine ganz besondere Atmosphäre. 60 offene, motivierte, kreative Menschen in einem alten Bauernhof. Das muss ja glücklich machen!
Nachdem ich vor gar nicht allzu langer Zeit selbst zur Gruppe der Wissbegierigen gehörte und am Ausbildungsseminar von ijgd teilnahm, stand ich nun auf der anderen Seite. Dominik Franzen aus dem FSJ-Referat in Bonn und ich waren angetreten, einem bunten Grüppchen von 24 Leuten das Teamen nahezubringen. Um es vorweg zu nehmen: sie haben es uns sehr leicht gemacht. So viel Interesse, unterschiedliche Charaktere und Diskussionsfreude sprengten dann zwar fast jeden Tag den Zeitplan, aber auf wundersame Weise passte es am Ende dann doch.
Auf dem Weg zur ehrenamtlichen TeamerIn lernten die Teilnehmer einiges über Methoden, Gesetze, Konflikte in Gruppen und die ijgd.
Auch wenn wir anlässlich der Abendveranstaltung "Das ELF feiert 60 Jahre ijgd" eher so aussahen als würden wir Seminare für Manager teamen, haben wir - zum Glück- wirklich sechs ereignis- und erfahrungsreiche Tage mit netten ehrenamtlichen Teamern verbracht. Auf die Mitarbeit dieser 24 Menschen bei ijgd kann man sich freuen.
Erlebnispädagogik
Matthias und Sönke
Wir waren auf Spurensuche und zusammen mit 21 Teilnehmern, haben wir im Bereich Erlebnispädagogik, eine interessante Woche verlebt. Das Seminar begann mit interessanten und amüsanten Gruppenspielen, die den Zusammenhalt unter den Teilnehmern förderten.
Unsere Teamer waren drei Studenten aus der Studentenvereinigung Jumnii e.V., die uns gut und mit viel Spaß und Freude an der Sache angeleitet haben. Es wurden tolle und spannende Aktionen für uns vorbereitet, wie z.B. das Abseilen von einer 25m hohen Felswand. Die Küche war komplett vegetarisch, die Hauptmahlzeiten sogar vegan. Nichts desto trotz schmeckte es allen sehr gut.
Während der Mahlzeiten und an den Abenden, hatten wir die Möglichkeit, Erfahrungen mit Teilnehmern anderer Seminargruppen auszutauschen. Am Samstag haben wir feuchtfröhlich Abschied gefeiert. Heute blicken wir auf ein lehrreiches Seminar zurück und wir konnten viel für uns mitnehmen.
Fortbildung auf dem ELF 2009
Katja Holtz
Stell dir vor du stündest vor einem Tor und blickst in einen kunterbunten Garten. Du siehst altvertraute Sträucher, entdeckst wie langsam neue Blumensorten sprießen, legst einen Samen und beobachtest ob und wie er wächst.
Nun stell dir vor du sitzt bei der Fortbildung des EhrenamtlichenLangzeitForums, es ist Donnerstagmorgen und der Tag beginnt mit der Frage durch welche Türart du heute gehen willst um dich mit dem Thema Methoden zu befassen – fällt es da nicht leicht das Gartentor zu wählen?
Nach einem gelungenen ersten Tag voller Input und Lob für unsere Referentin Gisela Stroetges widmen wir uns an Tag zwei der Reflexion: Vom Stimmungsbarometer, der Morgenrunde, der Seminar- und Teamreflexion über die Selbstrelexion bis hin zur FSJ-(Halb-)Jahresauswertung ist alles dabei.
Am Nachmittag kommt die Zeit für eine kleine Abwechslung in den Workshops gerade recht, bevor wir am Samstag den Seminarkompass unter die Lupe nehmen. Dieser wird weniger ausgemistet, denn mit erprobten Methoden und Ideen vervollkommnet. Nach dem Mittagessen geht es dann weiter mit einem kritischen Blick auf einzelne ijgd-Themen, beispielsweise den TeamerInnenbezügen oder dem Bedarf nach Fortbildungen.
Den inhaltlichen Abschluss bildet der obligatorische und wichtige Austausch mit dem Ausbildungsseminar.
Was bleibt sind viele neue Erfahrungen und Wissen, Wehmut, Schlafmangel und ein großes Dankeschön an unsere Hauptamtliche Kerstin Thürnau!





