Die Einsatzstellen
Die Tätigkeit soll vornehmlich in dezentralen Einsatzstellen erfolgen. Unter anderem gibt es Plätze in:
- Architektur- und Planungsbüros,
- Restaurierungswerkstätten,
- Denkmalpflegebehörden,
- der Bodendenkmalpflege,
- denkmalpflegeorientierten Vereinen,
- Handwerksbetrieben (Tischler, Maurer, Stukkateur, Steinmetz usw.),
- Museen und kulturellen Einrichtungen.
So kann die Tätigkeit in den Einsatzstellen aussehen: zum Beispiel ein Jahr lang bei der Sanierung eines alten Fachwerkhauses mitmachen. Dabei könnt ihr zum Beispiel Fachwerkwände stellen, mit Lehm und Stroh die Gefache ausfüllen oder an Putz- und Sandsteinarbeiten mitwirken.
Oder Ihr wandelt auf den Pfaden der Archäologie und nehmt an Grabungen teil, dabei lernt ihr die Dokumentation und Archivierung von Funden.
Wer sich mehr für den planerischen Bereich interessiert, kann einen Einblick über Beratungsarbeit in der Denkmalpflege bekommen. Die Sanierung eines Gebäudes muss gründlich und sensibel geplant werden, hier ist fotografisches und zeichnerisches Geschick gefragt.
Im Bereich Gartendenkmalpflege sind die Einsatzstellen verschiedene historische Garten- und Parkanlagen im Besitz von Stiftungen, Vereinen, Gemeinden oder Unternehmen. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es Plätze in Polen (Niederschlesien) und Brandenburg.
Im Laufe des Jahres und mit unterschiedlichen Schwerpunkten entsprechend der jeweiligen Parks/Gärten lernen die Teilnehmer die nach Jahreszeit wichtigsten Arbeitsfelder der Gartendenkmalpflege kennen (z.B. Fällarbeiten im Winter, Pflanzarbeiten im Frühjahr, vegetationstechnische Arbeiten, Wegebau, Mauererarbeiten im Sommer und Herbst). Es wird ganzjährig im Freien gearbeitet.
Haupteinsatzstelle ist der Schlosspark Altdöbern: www.gemeinde-altdoebern.de
