Mit ijgd in Estland |
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Estland ist die nördlichste der drei baltischen Republiken und grenzt im Norden und Westen an die Ostsee, im Osten an die Russische Föderation und im Süden an Lettland. Ausgedehnte Wälder, Dünenstrände, 1500 Seen und rund 800 Inseln prägen die schöne und abwechslungsreiche Landschaft. Estland ist seit 1918 eine Republik. Von 1941 bis 1944 von deutschen Truppen besetzt, in der Nachkriegszeit sowjetisch besetzt. 1991 gewann Estland seine Unabhängigkeit wieder. Estland wird kulturell vor allem nordeuropäisch beeinflusst. Die Altstädte weisen die typischen im Raum der Hanse verbreiteten Elemente auf. Die Stadtkultur und der Großgrundbesitz wurden über Jahrhunderte von einer deutschen Minderheit geprägt, die 1940 nach Deutschland und in die annektierten polnischen Gebiete umgesiedelt wurde. Die vormals kulturell bedeutende jüdisch-jiddische Minderheit spielt heute im öffentlichen Leben ebenfalls keine Rolle mehr. Der Anteil der Russen in der Bevölkerung liegt bei über 25 Prozent. Es ist trotz staatlicher Programme bisher noch nicht gelungen die nicht-estnische Bevölkerung vollständig zu integrieren. Es gibt Russen, die ihre Familiennamen geändert haben, in der Hoffnung, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Estland ist Mitglied der EU.
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