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FAQ - Alles über Teenage-Camps

 

Überblick Teenage-Camps »

Wo - Wann - Dauer - Alter - Kosten

 

Das passende Camp für dich »

Camp in Deutschland oder dem Ausland? -
Teenage-Camp oder "normales" Camp? -
Mit Freunden ins Camp -
Körperbehinderte Teilnehmende - Anmeldung

 

Vor dem Camp »

Vorinformation - Anreiseplanung - Vorbereitung

 

Im Camp »

Unterkunft und Verpflegung - Arbeit - Freizeitprogramm - Sprache - Gruppenleitung - Workcamp-Gruppe - Interkultur - Versicherung

 

 

• Überblick Teenage-Camps

Wo?

In Frankreich, Deutschland, Estland, Litauen, Niederlande, der Slowakei, Belgien, Finnland, Türkei und Japan. Zusätzlich öffnen manche Partner (z.B. in Armenien, Frankreich und Island) ihre normalen Workcamps auch für minderjährige Teilnehmende.

Zu allen Camps meldest dich direkt bei uns im ijgd-Büro an.

 
Wann?

Fast alle Teenage-Camps finden in den Sommer-Monaten statt. Manchmal gibt es auch Angebote über Ostern.

 
Dauer?

Meistens zwei Wochen

 
Alter?

14/15 bis 17 Jahre
Die Altersangaben sind in jeder Campbeschreibung vermerkt.
Maßgeblich ist dein Alter zu Beginn des Workcamps.

 
Kosten?

Workcamps in Deutschland
€ 80 (für das erste Camp) 
€ 60 (ab dem zweiten Camp im Kalenderjahr)

Workcamps im Ausland:  
€ 120 (für das erste Camp)
€ 100 (ab dem zweiten Camp im Kalenderjahr)

ijgd-Mitglieder erhalten je € 20 Ermäßigung.

Teenage-Camps sind mit einem erhöhten Aufwand für die Veranstalter verbunden. Daher wird in den Camps vor Ort eine Extra-Gebühr erhoben. Diese ist dann in der jeweiligen Beschreibung vermerkt.

Unterkunft, Verpflegung und ein Freizeitprogramm vor Ort sind frei.
Die Anreise organisierst und finanzierst du selbst.

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• Das passende Camp für dich

Camp in Deutschland oder dem Ausland?

Grundsätzlich unterscheiden sich die deutschen Teenage-Camps wenig von denen im Ausland. In allen Camps ist die Gruppe international. Die Campsprache ist Englisch.
Ein Unterschied ist die Anreise zum Camp. Du bist für die Organisation deiner Anreise zuständig und musst diese dann auch alleine meistern. Deshalb prüfe bitte vor der Anmeldung, wie du zu deinen Wunschcamps anreisen würdest und ob du dir das alleine zutraust. Evtl. kannst du ja mit einem Camp in Deutschland beginnen und dich dann im nächsten Jahr gut vorbereitet ins Abenteuer Auslands-Camp stürzen.

 
Teenage-Camp oder "normales" Camp?

Neben den Teenage-Camps öffnen manche Partner auch ihre "normalen" Camps schon für 16- bzw. 17-Jährige. Bist du 16 oder 17 Jahre alt, kannst du also zwischen beiden Camparten auswählen.  Überlege am besten, ob du deinen Urlaub gerne mit älteren Teilnehmenden verbringen willst oder ob du lieber unter Gleichaltrigen bist.

 

Mit Freunden ins Camp?

Die meisten unserer Workcamps sind international. Daher achten wir bei der Belegung darauf, dass wir nur zwei, maximal drei Teilnehmende eines Landes im Camp akzeptieren. Wenn du gemeinsam mit einem Freund/einer Freundin ins Camp reisen willst, ist das kein Problem. Vermerkt das einfach bei euren Anmeldungen unter "Ich möchte mit meinem/r Freund/in vermittelt werden".

Wenn ihr als Gruppe gemeinsam verreisen wollt, könnt ihr an einem trilateralen Camp teilnehmen. Da in diesen Camps nur drei Nationalitäten vertreten sind, können je nach Camp 4-6 Freiwillige pro Land teilnehmen. Die Trilateralen Camps findet ihr hier, oder sprecht uns einfach an.

 

Körperbehinderte Teilnehmende?

Teilnehmende mit körperlicher Behinderung sind willkommen! Aufgrund der verschiedenen Bedingungen (z. B. Beschaffenheit der Unterkunft, der Art des Projektes, oder aber auch der Weg dorthin) ist eine Teilnahme bei manchen Camps für dich einfach möglich, bei anderen vielleicht schwieriger. Anhand der Campinformation kannst du in Frage kommende Camps raussuchen und dich dann mit uns in Verbindung setzen. Gib deine Einschränkungen bzw. besonderen Bedürfnisse bitte unbedingt bei der Anmeldung an!  

 
Anmeldung? 

Sobald du in unserer Suchmaschine ein passendes Camp gefunden hast, kannst du dich mit dem Anmeldeformular anmelden. Auf der Anmeldung benötigen wir deine Unterschrift und die eines Elternteiles / Erziehungsberechtigten.

Anmeldungen für Camps im Ausland Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster leiten wir an unseren jeweiligen Partner weiter. Dieser entscheidet nach Kriterien der Gruppenkonstellation (Nationalität, Geschlecht, Alter) ob du in deinem Wunschcamp angenommen werden kannst. Klappt es mit deinem Erstwunsch nicht, dann fragen wir bei deinem zweiten Camp an, usw. Es ist also ein Vorteil für dich, wenn du auf deiner Anmeldung mehrere Workcamps angibst. Der ganze Anmeldeprozess kann bis zu 14 Tagen dauern. Sollten alle deine Camps schon ausgebucht sein, dann melden wir uns mit Alternativen bei dir.

Bei einer Anmeldung für ein Camp in Deutschland Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster können wir natürlich schnell selbst entscheiden. Du kannst innerhalb einer Woche mit einer Rückmeldung rechnen. Sollte ein Camp schon ausgebucht sein, dann melden wir uns mit Alternativen bei dir.

Für alle Anmeldungen gilt: Je früher du dein Anmeldeformular an uns schickst, desto größer sind die Aussichten auf einen Platz im Camp deiner Wahl.  

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• Vor dem Camp

Vor-Information?

Spätestens drei Wochen vor Campbeginn, in den meisten Fällen aber schon früher, schicken wir dir per Email eine detaillierte Campbeschreibung zu. (Daher benötige wir bei der Anmeldung unbedingt deine Email-Adresse!) In diesem "Info-Sheet" ist die Anreise genau beschrieben und du erfährst, was du alles mitbringen sollst. In vielen Fällen schreiben die Gruppenleiter vor Campbeginn noch zusätzlich einen "Welcome letter" in dem sie sich vorstellen und noch letzte Infos mitschicken.

Sollten sich mehrere ijgd-Teilnehmende für ein Auslands-Camp angemeldet haben, dann informieren wir euch. So könnt ihr noch vor Beginn des Camps miteinander Kontakt aufnehmen. Informationen über die Teilnehmenden in den deutschen Camps können wir aus Datenschutz-Gründen leider nicht rausgeben.

 
Anreiseplanung?

Die Anreise zum Camp finanzierst du selbst. Außerdem bist du für die Organisation deiner Anreise zuständig und musst diese dann auch alleine meistern. Überlege dir bitte vor deiner Anmeldung, wie du zu deinen Wunsch-Camps anreisen würdest und ob du dir das alleine zutraust.

Sobald du von uns die offizielle Anmeldebestätigung hast, kannst du mit der Reiseplanung beginnen. Erster und letzter Tag des Camps sind jeweils die An- und Abreisetage. An diesen Tagen wird nicht gearbeitet. Bei Teenage-Camps gibt es einen Meeting-Point (z.B. 17 Uhr am Bahnhof XY). Dieser ist in der Campbeschreibung bzw. im Info-Sheet vermerkt. Bitte richte deiner Reiseplanung danach aus. Unsere Partner-Organisationen in Estland bieten für Teenager einen Abholservice vom Bahnhof oder Flughafen an.

 

Rechtliche Absicherung?

Vor Beginn des Camps bekommt ihr von uns Dokumente zugeschickt, die von euren Eltern unterschrieben und zurückgesandt werden müssen: das Medical Factsheet (medizinische Informationen) und die Parental Authorisation (Einverständniserklärung der Eltern).
Beide Bögen dienen der (rechtlichen) Absicherung für den Fall, dass euch im Camp etwas passiert. Nur wenn die unterschriebenen Bögen beim Workcamp-Veranstalter vorliegen könnt ihr ins Camp fahren.


Vorbereitung?

Du kannst ohne besondere Vorbereitung in ein Teenage-Camp fahren.
Für alle Teilnehmenden, die im Vorfeld gerne mehr über das Abenteuer Workcamp erfahren und nicht in's kalte Wasser springen wollen, bieten wir Vorbereitungsseminare an.

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• Im Camp

Unterkunft und Verpflegung?

Unterkunft und Verpflegung vor Ort sind kostenfrei.
Die Unterkünfte sind einfach: in den meisten Fällen sind es Schulen, Jugendzentren, Forsthütten, alternative Tagungshäuser, Gastfamilien oder auch Zelte. Ein Schlafsack gehört fast immer mit ins Gepäck. Nähere Infos bekommst du mit dem "Info-Sheet", das wir dir vor dem Camp zuschicken.

Die Verpflegung wird meistens von der Gruppe organisiert und zubereitet. Ihr bekommt dafür ein Geldbudget zur Verfügung gestellt, so dass euren internationalen (Koch-)Fantasien keine Grenzen gesetzt sind. Aber keine Sorge, euch steht ein Gruppenleiter oder Hobbby-Koch zur Seite. Je nach Workcamp bekommt ihr einen Teil der Mahlzeiten oder sogar die ganze Verpflegung gestellt. 

 
Arbeit?

Gearbeitet wird 20-30 Stunden in der Woche. Meist hat die Gruppe das Wochenende zur freien Verfügung. 
Die Arbeitsbereiche sind vielfältig: Renovierung von historischen Gebäuden, Jugendzentren und Spielplätzen; Umweltprojekte in Parks und in der freien Natur; Kultur- und Kunstprojekte... Falls du dich für ein soziales Projekt interessierst, dann musst du dich noch gedulden. Diese sind alle erst ab 18 Jahren.
Alle Projekte dienen dem Allgemeinwohl.

 

Freizeitprogramm?

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen! Kneipenszene erkunden, Empfang beim Bürgermeister, Baden gehen, Workshops, Volleyball, Fahrradtour, Sightseeing, ... 
Ein paar Aktivitäten sind bereits für euch organisiert. Den Rest der Freizeit plant ihr gemeinsam - je nach Budget und den verschiedenen Möglichkeiten vor Ort.  

 
Sprache?

Die Sprache in den Camps ist Englisch. Aber keine Sorge, dabei sind Grundkenntnisse völlig ausreichend.

 

Gruppenleitung?

Die Campgruppe wird von 2 geschulten GruppenleiterInnen aus dem Gastland begleitet. Diese sind für bestimmte Aufgaben, wie z. B. den Kontakt zum Projekt, Begleitung beim Einkaufen und Kochen und z.T. für die Organisation des Freizeitprogramms zuständig. Trotzdem sind die Gruppenleiter keine AnimateurInnen.  Vielmehr erwarten wir von allen Teilnehmenden die Bereitschaft zur aktiven Mitbestimmung des Gruppenlebens. So kannst du deinen Sommerurlaub in deinem Sinne mitgestalten.

 
Workcamp-Gruppe?

Die Workcamp-Gruppe besteht aus 10 - 20 Teilnehmenden der sogenannten Volunteers (vols). Es sind zwei, max. drei Teilnehmende aus einem Land (Ausnahme bi- und trinationale Camps). Die Teilnehmenden kommen aus aller Welt. Sie kennen sich normalerweise untereinander nicht. Wie du sind sie neugierig die anderen Teilnehmenden und deren Kultur kennen zu lernen.

 

Interkultur?

Im Workcamp bist du Gast innerhalb einer anderen Kultur. Du wirst mit den Gruppenmitgliedern und den Einheimischen engeren Kontakt haben, als es in einem "normalen" Urlaub der Fall wäre. Toleranz und Offenheit, aber auch Engagement gegenüber Menschen mit anderen Mentalitäten sind nötig, um Schwierigkeiten zu überwinden und eine ungewöhnlich intensive und interessante Zeit zu erleben.

  

Versicherung?

ijgd-TeilnehmerInnen sind bis zu einer gewissen Summe unfall-, kranken- und haftpflichtversichert. Grundlage ist zunächst die Benutzung der eigenen Versicherung, falls vorhanden. Mehr Infos dazu findest du in den Teilnahmebedingungen.

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