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INTERNATIONALE JUGENDGEMEINSCHAFTDIENSTE IJGD

FAQ - Alles über Workcamps

 

Überblick Workcamp » 

Wo - Wann - Dauer - Alter - Kosten

 

Dein Wunschcamp »

Anmeldung - Mit Freunden ins Camp - Körperbehinderte Teilnehmende

 

Vor dem Camp »

Vorinformation - Anreiseplanung - Visum - Vorbereitung

 

Im Camp »

Unterkunft und Verpflegung - Arbeit - Freizeitprogramm - Sprache - Gruppenleitung - Workcamp-Gruppe - Interkultur - Versicherung 

 

 

Überblick Workcamps

Wo?

In Aserbaidschan, Armenien, Belgien, Bosnien Herzegowina, Dänemark/Grönland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Großbritannien, Island, Italien, Japan, Kanada, Mazedonien, Montenegro, Österreich, Süd Korea, Kroatien, Litauen, Niederlande, Polen, Russland, Schweiz, Serbien, Slowakische Republik, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, USA und Weißrussland.
Du meldest dich direkt bei uns im ijgd-Büro an.

 
Wann?

95 Prozent der Workcamps finden zwischen Juni und September statt. Einige in der Zeit von Weihnachten bis Juni (z.B. im Herbst, über Sylvester oder über Ostern).

 
Dauer?

Meist dauern die Camps im Ausland zwei Wochen und die Camps in Deutschland drei Wochen. Es gibt aber auch Camps, die bis zu 4 Wochen dauern.

 
Alter?

Inland: 16 bis 26 Jahre
Ausland: ab 18 Jahren
Teenage Workcamps (In- und Ausland): 14/15 bis 17 Jahren
Family-Camps (In- und Ausland): nach Absprache
Die Altersangaben sind in jeder Campbeschreibung vermerkt.
Maßgeblich ist dein Alter zu Beginn des Camps.

 
Kosten?

Workcamps in Deutschland:
€ 80 (für das erste Camp)
€ 60 (ab dem zweiten Camp im Kalenderjahr)

Workcamps im Ausland:  
€ 120 (für das erste Camp)
€ 100 (ab dem zweiten Camp im Kalenderjahr)

permanent Camps und MTVs:
€ 180 (ab 4 Wochen)
€ 250 (ab 8 Wochen)

ijgd-Mitglieder erhalten je € 20 Ermäßigung.

In einigen Camps wird eine Extra-Gebühr erhoben. Das ist dann in der jeweiligen Beschreibung vermerkt.
Unterkunft, Verpflegung und ein kleines Freizeitprogramm vor Ort sind frei. Die Anreise organisierst und finanzierst du selbst.
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• Dein Wunschcamp

Anmeldung? 

Sobald du in unserer Suchmaschine ein passendes Camp gefunden hast, kannst du dich mit dem Anmeldeformular anmelden.  Anmeldungen für Camps im Ausland leiten wir an unseren jeweiligen Partner weiter. Dieser entscheidet nach Kriterien der Gruppenkonstellation (Nationalität, Geschlecht, Alter) ob du in deinem Wunschcamp angenommen werden kannst. Klappt es mit deinem Erstwunsch nicht, dann fragen wir bei deinem zweiten Camp an, usw. Es ist also ein Vorteil für dich, wenn du auf deiner Anmeldung mehrere Workcamps angibst. Der ganze Anmeldeprozess kann bis zu 14 Tagen dauern. Sollten alle deine Camps schon ausgebucht sein, dann melden wir uns mit Alternativen bei dir.
Bei einer Anmeldung für ein Camp in Deutschland können wir natürlich schnell selbst entscheiden. Du kannst innerhalb einer Woche mit einer Rückmeldung rechnen. Sollte ein Camp schon ausgebucht sein, dann bieten wir dir ein Alternativ-Camp an. Für alle Anmeldungen gilt: Je früher du dein Anmeldeformular an uns schickst, desto größer sind die Aussichten auf einen Platz im Camp deiner Wahl.  
 

Mit Freunden ins Camp?

Die meisten unserer Workcamps sind international. Daher achten wir bei der Belegung darauf, dass wir nur zwei, maximal drei Teilnehmende von einem Land im Camp akzeptieren. Wenn du gemeinsam mit einem Freund/einer Freundin ins Camp reisen willst, ist das kein Problem. Vermerkt das einfach bei euren Anmeldungen unter "Ich möchte mit meinem/r Freund/in vermittelt werden".

Wenn ihr als Gruppe gemeinsam verreisen wollt, könnt ihr an einem trilateralen Camp teilnehmen. Da in diesen Camps nur drei Nationalitäten vertreten sind, können je nach Camp 4-6 Freiwillige pro Land teilnehmen. Die Trilateralen Camps findet ihr hier, oder sprecht uns einfach an. 

 

Körperbehinderte Menschen?

Aufgrund der verschiedenen Bedingungen (z. B. Beschaffenheit der Unterkunft, Art des Projektes, oder aber auch der Weg dorthin) ist eine Teilnahme bei manchen Camps für dich problemlos möglich, bei anderen vielleicht schwieriger. Anhand der Campinformation kannst du in Frage kommende Camps herausfinden und dich dann mit uns in Verbindung setzen. Gib deine Einschränkungen bzw. besonderen Bedürfnisse bitte unbedingt bei der Anmeldung an!
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• Vor dem Camp

Vorinformation?

Spätestens drei Wochen vor Campbeginn, in den meisten Fällen aber schon früher, schicken wir dir per Email eine detaillierte Campbeschreibung zu (Daher benötige wir bei der Anmeldung unbedingt deine Email-Adresse!). In diesem "Info-Sheet" ist die Anreise genau beschrieben und du erfährst, was du alles mitbringen sollst. In vielen Fällen schreiben die Gruppenleiter vor Campbeginn noch zusätzlich einen "Welcome letter", in dem sie sich vorstellen und noch letzte Infos mitschicken. Sollten sich mehrere ijgd-Teilnehmende für ein Auslands-Camp angemeldet haben, dann informieren wir euch. So könnt ihr noch vor Beginn des Camps miteinander Kontakt aufnehmen. Informationen über die Teilnehmenden in den deutschen Camps können wir aus Datenschutz-Gründen leider nicht rausgeben.
 

Anreiseplanung?

Die Anreise zum Camp organisierst und finanzierst du selbst. Sobald du von uns die offizielle Anmeldebestätigung hast, kannst du mit der Reiseplanung beginnen. Erster und letzter Tag des Camps sind jeweils die An- und Abreisetage. An diesen Tagen wird nicht gearbeitet. Manchmal ist in der Campbeschreibung bereits ein konkreter Meeting-Point (z.B. 17 Uhr am Bahnhof XY) genannt. Dann kannst du dich mit deiner Reiseplanung danach richten. 

 

Visum?

Wenn du an einem Workcamp in den USA, Russland oder Armenien teilnehmen willst, dann brauchst du für die Einreise ein Touristen-Visum (90 Tage). Mit deiner Anmeldebestätigung erhälst du von uns nährere Information zu den Visumsbestimmungen in deinem Workcampland. Das Visum organisierst du eigenständig. Bei Fragen oder Problemen helfen wir dir gerne weiter. Mehr Informationen zum Visumsverfahren bekommst du auch auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

 
Vorbereitung?

An Camps in Deutschland, Europa, Nordamerika, Japan und Korea kannst du ohne zusätzliche Vorbereitung teilnehmen.
Für alle Teilnehmende, die aber im Vorfeld gerne mehr über das Abenteuer Workcamp erfahren möchten und nicht ins kalte Wasser springen wollen, bieten wir Vorbereitungsseminare an.
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• Im Camp

Unterkunft und Verpflegung?

Unterkunft und Verpflegung vor Ort sind kostenfrei. Die Unterkünfte sind einfach: In den meisten Fällen sind es Schulen, Jugendzentren, Forsthütten, alternative Tagungshäuser oder auch Zelte. Ein Schlafsack gehört fast immer mit ins Gepäck. Nähere Infos bekommst du mit dem "Info-Sheet", das wir dir vor dem Camp zuschicken. Die Verpflegung wird meistens von der Gruppe organisiert und gemeinsam zubereitet. Ihr bekommt dafür ein Geldbudget zur Verfügung gestellt, so dass euren internationalen (Koch-)Phantasien keine Grenzen gesetzt sind. Je nach Workcamp bekommt ihr aber manchmal einen Teil der Mahlzeiten oder sogar die ganze Verpflegung gestellt. 

 
Arbeit?

Gearbeitet wird 25 – 30 Stunden in der Woche. Meist hat  die Gruppe das Wochenende zur freien Verfügung. Die Arbeitsbereiche sind vielfältig: Renovierung von historischen Gebäuden, Jugendzentren und Spielplätzen; soziale Arbeit mit Kindern, Menschen mit Behinderung, älteren Menschen, Flüchtlingen; Umweltprojekte in Parks und in der freien Natur; Kultur- und Kunstprojekte, ... Alle Projekte dienen dem Allgemeinwohl.  Du benötigst keine spezielle Ausbildung oder besonderen Kenntnisse. Die Arbeitsprojekte sind so ausgewählt, dass ihr mit Gummistiefeln und Regenjacke und mit viel Engagement eine Menge schaffen könnt.

 
Freizeitprogramm?

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen! Nachtleben erkunden, Empfang beim Bürgermeister, Baden gehen, Workshops, Volleyball, Fahrradtour, Sightseeing, ... Je nach Budget und den verschiedenen Möglichkeiten vor Ort entscheidet ihr gemeinsam, wie ihr eure Freizeit verbringen wollt.

 
Sprache?

Die Sprache in den Camps ist fast immer Englisch. Aber keine Sorge, dabei sind Grundkenntnisse völlig ausreichend. Es gibt auch ein paar französischsprachige Camps, in denen du dein Französisch verbessern kannst. Für manche Workcamps sind besondere Sprachkenntnisse (z.B. gutes Englisch, Französisch oder Spanisch) erforderlich. Diese Anforderung ist bei der Campausschreibung gesondert vermerkt.

 
Gruppenleitung?

Die Campgruppe wird von 1-2 geschulten GruppenleiterInnen (meist aus dem Gastland) begleitet. Diese verstehen sich nicht als AnimateurInnen, sondern vielmehr als Teil der Gruppe. Sie sind für bestimmte Aufgaben, wie z. B. den Kontakt zum Projekt, die Unterstützung eines selbst organisierten Gruppenlebens oder formale Dinge zuständig. 

 
Workcamp-Gruppe?

Die Workcamp-Gruppe besteht aus 10–20 Teilnehmenden, den sogenannten volunteers (vols). Es gibt max. drei Teilnehmende aus einem Land (Ausnahme: bi- und trinationale Camps). Die Teilnehmenden kommen aus aller Welt. Oft sind es Schüler oder Studenten. Sie kennen sich normalerweise untereinander nicht und sind neugierig die anderen Teilnehmenden und deren Kultur kennen zu lernen.

 
Zusammenstoß der Kulturen?

Im Workcamp bist du Gast innerhalb einer anderen Kultur. Du wirst mit den Gruppenmitgliedern und den Einheimischen engeren Kontakt haben, als es in einem „normalen“ Urlaub der Fall wäre. Toleranz und Offenheit, aber auch Engagement gegenüber Menschen mit anderen Mentalitäten sind nötig, um Schwierigkeiten zu überwinden und eine ungewöhnlich intensive und interessante Zeit zu erleben.

 
Versicherung?

ijgd-TeilnehmerInnen sind bis zu einer gewissen Summe unfall-, kranken- und haftpflichtversichert. Zunächst wird aber eure eigene Versicherung, falls vorhanden, in Anspruch genommen. Mehr Infos dazu findest du in den Teilnahmebedingungen.
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