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INTERNATIONALE JUGENDGEMEINSCHAFTDIENSTE IJGD

Was das Sommerloch so mit sich bringt…



Staatssekretär begrüßt FSJlerInnen in Potsdam

Doreen Schmotz

Mitten in der Ferienzeit klingelte das Bürotelefon im FSJ-Bereich Potsdam und Herr Melchiors Stimme erklang. Herr Melchior ist Sachbearbeiter beim brandenburgischen Ministerium für Bildung, Jugend und Sport – kurz MBJS und für das FSJ zuständig. Er hätte eine Frage an uns oder besser gesagt ein Angebot. Schon vor gut einem Jahr hat er vorsorglich im Kalender des Staatssekretärs Burkhard Jungkamp den 1. September für eine Veranstaltung im Rahmen des FSJ reserviert. Der Termin war auf um 9 Uhr angesetzt und der eigentlich angedachte Träger konnte nicht, da deren Begrüßungsveranstaltung erst um 10.30 Uhr begann.

Herr Melchior fragte, ob wir vielleicht Interesse und Kapazität hätten. Er könne sich gut eine Begrüßung des Staatssekretärs von einigen Freiwilligen in einer unserer Einsatzstellen vorstellen. Alles sollte im netten, angenehmen Rahmen stattfinden.
Ha, im Sommer sind nur wenige KollegInnen da und so entschieden Corinna Benzel und ich, dass das gut klingt und soviel Aufwand ja nicht sein dürfte…
Petra Küchler kam aus dem Urlaub und organisierte mit frisch getankter Energie dieses Spektakel maßgeblich.
… 3 Wochen später war es dann soweit: Am 1. September trafen der Staatssekretär Jungkamp (MBJS) und elf FSJlerInnen im Seminarhaus unserer Einsatzstelle „Hoch 3“ in Potsdam aufeinander. Er begrüßte diese stellvertretend für alle an diesem Tag startenden 500 Freiwilligen in Brandenburg. Außerdem wurde noch die polnische EVSlerin des Vereins „Hoch 3“ begrüßt, welche gemeinsam mit der FSJlerin ein Tandem bildet. Beide haben den Ort für das Treffen vorbereitet und ausgestaltet.

Gemeinsam fuhren alle anschließend in die Schulstraße. Und wer war hier? 80 weitere FSJlerinnen, die auf sie warteten. Denn was bisher verschwiegen wurde … um 10 Uhr fand unser eigentlicher Begrüßungstag für die Hälfte aller FSJlerInnen in Brandenburg statt. Die anderen 80 Teilnehmenden kamen dann am 2. September zu uns nach Potsdam.

Was bleibt?
Es war ein ausgesprochen würdiger und festlicher Einstieg für diese elf Freiwilligen und für uns. Herr Jungkamp bot diesen Freiwilligen an, sich im Juni 2010 wieder zu treffen und über das Erlebte auszutauschen …wir werden ihn beim Wort nehmen.
Wir möchten auch, dass nicht nur 11 Freiwillige in den Genuss kommen von höchster politischer Ebene im FSJ begrüßt zu werden, und träumen von einem Begrüßungstag 2010, der Dimensionen sprengt [1 Schloss, alle Brandenburger Freiwilligen, Musik, Staatssekretäre/innen und Minister/innen, ijgd fanshop…].