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INTERNATIONALE JUGENDGEMEINSCHAFTDIENSTE IJGD

Das FSJ - ijgd koordiniert für den Paritätischen in Brandenburg



Andreas Kaczynski vom Paritätischen Wohlfahrstverband Brandenburg berichtete im Rundbrief des Paritätischen 5/2009 über die Jugendkonferenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FSJ und FÖJ in Brandenburg. Er hebt besonders die Funktion der ijgd hervor:

"Am 28. Mai 2009 fand in Potsdam eine "Jugendkonferenz" der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Freiwilligen Sozialen (FSJ), Kulturellen und Ökologischen Jahres (FÖJ) statt. Mit Selbstbewusstsein und Esprit erzählten die etwa 100 versammelten Jugendlichen aus ihrem beruflichen Alltag. Landespolitiker und Ministerialmitarbeiter erfuhren durch Theaterszenen, Ansprachen, Fragerunden und einer Fotoausstellung von den alltäglichen Erfahrungen in Kinder- und Jugendeinrichtungen, bei der Begleitung behinderter Menschen, in Kulturprojekten oder beim Zählen von Jungvögeln. Trotz der unterschiedlichen Arbeitsfelder war allen die Einsatzfreude und der Dank für ein unvergessliches Jahr gemein, das mehr ist als eine Warteschleife für das Studium oder eine Überbrückungshilfe bei fehlender Lehrstelle.

Die Politik wurde denn auch nicht müde, den Einsatz der Jugendlichen zu loben. Seitens der Veranstalter wurden auch Probleme, etwa mit der finanziellen Ausstattung des Dienstes, angesprochen. Dieser muss nach wie vor wesentlich von den Einsatzstellen getragen werden, denn Brandenburg fördert nur einen kleinen Teil. Hier wurde Abhilfe versprochen. Immerhin wurde festgehalten, dass freiwilliges Engagement inzwischen gesellschaftlich besser anerkannt wird. In der Arbeitswelt bilden Engagement und soziale Kompetenz längst wichtige Erfolgsfaktoren, die nicht nur beim Berufsstart ausschlaggebend sind.

Nach wie vor gibt es jedoch mehr Bewerber als Einsatzstellen. Das sollte so nicht bleiben, denn vor dem Hintergrund des drohenden Fachkraftmangels kommt der frühzeitigen Bindung potentieller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine wachsende Bedeutung zu. Nicht wenige FSJ’ler finden über das freiwillige Jahr den Weg in eine soziale Ausbildung bzw. ein entsprechendes Studium und mitunter auch zurück an den früheren Einsatzort. Ich habe deshalb im Rahmen der Tagung sehr für den weiteren Ausbau und eine bessere, finanzielle Förderung des Freiwilligen Jahres geworben und appelliere an alle Träger, sich einmal zu überlegen, ob sie nicht ein oder zwei jungen Leuten die Gelegenheit zum Einsatz in einem sozialen Feld bieten können.

Für den Paritätischen und seine Mitglieder koordinieren die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) seit Jahren erfolgreich das Freiwillige Soziale Jahr. Anfragen können direkt an gerichtet werden an:
Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd), Landesverein Brandenburg e.V., Schulstr. 9, 14482 Potsdam.
Die Referentin für das Freiwillige Soziale Jahr, Petra Küchler, ist erreichbar unter der Telefonnummer  0331 / 5813 -212 (- 214) oder per Mail petra.kuechler(at)ijgd.de.

Fast immer ist das FSJ eine Erfahrung, die beide Seiten sehr bereichert, denn neben dem hohen Engagement bringen die Schulabgänger auch einen unverstellten, jugendlichen Blick für ihr Umfeld mit, der erfrischend wirken kann!"