| Hauptstadt: | | Helsinki | | Amtssprache: | | Finnisch, Schwedisch | | Währung: | | Euro |
Finnland grenzt im Nordwesten an Schweden, im Norden an Norwegen und im Osten an die Russische Föderation. Der Bottnische Meerbusen an der Westküste Finnlands und der Finnische Meerbusen an der Südküste gehören zur Ostsee. Vor der Küste liegen ca. 80.000 Inseln, meisten an der Süd- und Südwestküste. Im Binnenland liegt die größte Seenplatte Europas mit 188.000 Seen und weiteren 98.000 Inseln.
10 Prozent des Landes besteht aus Wasser, 69 Prozent aus Waldgebieten und 8 Prozent wird landwirtschaftlich genutzt. Im Süden und Südwesten des Landes überwiegen Kiefern-, Tannen- und Birkenwälder. Hoch im Norden, in Lappland, ist der Baumbestand spärlicher, und Zwergbirken herrschen vor. Finnland ist das waldreichste Land Europas.
Finnland, das seit Jahrtausenden dünn besiedelt war, wurde im 12. Jahrhundert in das Schwedische Reich eingegliedert. Es blieb lange Zeit integraler Teil Schwedens, bis es 1809 an Russland abgetreten wurde, unter dessen Herrschaft sich Finnland als Nation entwickelte. 1917 erlangte das Land die staatliche Unabhängigkeit.
Das Jedermannsrecht - ein in den nordischen Ländern gültiges Gewohnheitsrecht, das allen Menschen grundlegende Rechte bei der Nutzung der Wildnis zugesteht - gestattet in Finnland allen Menschen, sich unter bestimmten Einschränkungen frei in der Natur zu bewegen. Das Sammeln von Beeren und Pilzen und das Angeln ist gestattet. Jährlich werden in Finnland rund 40 Millionen Kilogramm wildwachsende Beeren und 270 Millionen Kilogramm Pilze gesammelt, ein Großteil davon für den Hausgebrauch. |