Jugendreisen – Internationale Workcamps
Eine schwierige Beziehung mit Zukunft!? Geschichte – Gegenwart –
Zukunft
Verantwortlicher:
Arno Thomas
Zielgruppe: Haupt- und Ehrenamtliche des GD-Bereiches und alle am Thema Interessierten
Inhalt:
Die Träger der Internationalen Workcamps sind die Traditionalisten in der Szenerie internationaler Jugendbegegnung. Ihre Wurzeln liegen Anfang der Zwanziger Jahre zu Zeiten von Wandervogelbewegung und glamourösem Reisen im Pullmannzug oder auf Luxuslinern. Urlaub im heute verstandenen Sinne von "Reisen zur Erholung und Entspannung ins Ausland"konnte sich nur eine reiche kleine Minderheit leisten.
Junge Menschen aus verschiedenen Ländern leben zusammen, arbeiten an einem gemeinnützigen Projekt und organisieren ihren Alltag selbst – so die Kurzformel des Konzeptes der meisten Workcamp-Organisationen bis heute.
Zu Beginn der Achtziger Jahre gründeten sich die ersten Jugendreisefirmen (Ruf-Reisen, Spontan-Reisen) und warben für pädagogisch begleitete und sinnvolle oder auch sanfte Ferien für junge Menschen im Ausland.
Die ijgd witterten Konkurrenz um Geld und TeilnehmerInnen und nur sehr vorsichtig stieg ijgd in den von der Reiseszene durchaus gesuchten Dialog ein. Auch wenn es auf der Seminarebene immer wieder Berührungspunkte gegeben hat.
Inzwischen gibt es, beim IJAB angesiedelt, mit den so genannten TiB-Seminaren, den Trainingsseminaren in internationalen Begegnungen, eine gemeinsame Plattform, die für die Qualifizierung ehren- und hauptamtlicher MitarbeiterInnen genutzt wird. In dem Workshop wird auf dem geschichtlichen Hintergrund des Entstehens und der Entwicklung internationaler Jugendreisen und internationaler Workcamps die heutige Situation analysiert und ein, hoffentlich kreativer, Blick auf die Zukunft einer konstruktiven, aber auch seiner Grenzen bewussten Zusammenarbeit werden.
Zeitpunkt:
Donnerstag, 7. Mai 2009, 14:30 bis 16:00 Uhr