Altdöbern feiert Jugendbauhütte

- Minister Dellmann liest den Freiwilligen den Zuwendungsbescheid vor.

- Fachanleiterin Sabine Krüger (2. v.r.) bei ihren Erläuterungen.

- Die Gäste der Auftaktveranstaltung.
Auftaktveranstaltung der Internationalen Jugendbauhütte Gartendenkmalpflege mit positiver Resonanz. Reinhold Dellmann, brandenburgischer Landesminister, wird Schirmherr und Förderer.
ALTDÖBERN. Am 22.Oktober 2009 fanden im Lichthof des Schlosses Altdöbern die Auftaktsfeierlichkeiten der neuen Jugendbauhütte statt. Minister Reinhold Dellmann, Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg, übergab als Schirmherr und Förderer des Projekts offiziell den Zuwendungsbescheid.
Unter dem Dach der Internationalen Jugendbauhütte Gartendenkmalpflege leben, lernen und arbeiten 2009/2010 erstmals 14 Freiwillige aus Deutschland und Polen in vier denkmalgeschützten Garten- und Parkanlagen beider Länder. Erstmalig ist damit ein Freiwilliges soziales Jahr im Einsatzfeld "Gartendenkmalpflege" und im Spannungsfeld der Bau- und Gartenkunst sowie des Natur- und Umweltschutzes möglich.
Acht Freiwillige begannen ihre Arbeit am 15.09.2009 mitten im ehemaligen Tagebaugebiet in der Gemeinde Altdöbern mit der Sanierung des historischen 55 Hektar großen und besonders wertvollen Landschaftsparks.
Das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg setzt durch die Übernahme der Schirmherrschaft und die Förderung des Projekt mit knapp 160.000 € für dieses neue Projekt die Tradition der Förderung der Jugendbauhütte Berlin/Brandenburg fort.
In Altdöbern wird die Jugendbauhütte als Projekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in der Trägerschaft der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste e.V. (ijgd) in enger Kooperation mit der Brandenburgischen Schlösser GmbH sowie der Gemeinde Altdöbern durchgeführt. Das Projekt wird gefördert durch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und durch das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg. Hauptförderer ist die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.