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INTERNATIONALE JUGENDGEMEINSCHAFTDIENSTE IJGD

Mit ijgd in Kenia

 

Partnerorganisation: CIVS

Das "Center for International Voluntary Service" wurde 1993 durch ein ehemaliges KVDA-Mitglied gegründet und arbeitet mit verschiedenen Schwerpunkten: die Förderung von Frauenprojekten, Kooperation vor allem im studentischen Austausch mit kenianischen Hochschulen und Unterstützung von Institutionen, die mit Mikrokrediten arbeiten, z.B. Community-Banken, die im Besitz von lokalen Gruppen sind und auch von diesen geführt werden. Weiterhin gibt es u.a. auch Trainingsprogramme für junge Menschen aus Slums mit Ideen für kleine Unternehmen.

Die (internationale) Freiwilligenarbeit dient der Unterstützung von lokalen Projekten und dem interkulturellen Austausch. Es gibt Arbeitsmöglichkeiten in der Landwirtschaft oder Wiederaufforstung, beim Bau von Latrinen, eines Brunnens oder einer Gesundheitsstation und bei der Betreuung von Kindern mit Behinderungen. Freiwillige bekommen viel über das Alltagsleben der Frauen und ihre "Women´s Groups" mit und an den Wochenende werden auch Ausflüge organisiert.

In der Arbeit mit den Kindern geht es um Betreuung, Freizeitgestaltung, Hausaufgabenhilfe, Kreativangebote
(Musik, Theater aber auch Englisch-Unterricht). Zu den längerfristigen Einsatzgebieten als FreiwilligeR zählen Schulen, Waisenhäuser und auch das Angebot CIVS im Bereich der Organisation von Projekten und der Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. 

Als Möglichkeit der Mitarbeit gibt es verschiedene Formate: Workcamps, MTV und längerfristiger Einsatz im Rahmen des weltwärts-Programms.

Englischkenntnisse sind Voraussetzung für Kenia!

Einsatzstellen im MTV- Programm von CIVS

Partnerorganisation: KDVA

Die "Kenya Voluntary Development Association" wurde 1962 gegründet. Sie ging aus dem "Harambee-Movement" (everyone work together for development) hervor. KVDA setzt sich für eine
afrikanische Selbsthilfe (African Self-Help) und für eine eigenständige kulturelle Identität ein. Deshalb setzt sie sich auch das Ziel, mit lokalen Gruppen zu arbeiten, diese zur Selbsthilfe zu befähigen,damit sie über ihre Zukunft selbst bestimmen.

KVDA legt viel Wert auf die langfristige Zusammenarbeit mit der
Dorfbevölkerung und auf die Förderung des Freiwilligenengagements auf lokaler und internationaler Ebene.

KVDA wurde durch den legendären „Mr. Africa“ gegründet, der sehr viel für den afrikanischen Weg in der Freiwilligenarbeit getan hat; einige KollegInnen, die später in ihren eigenen Ländern
Workcamp-Organisationen gegründet haben (z.B. UVDA und CIVS) haben bei ihm das Handwerk gelernt. Mittlerweile hat KVDA ein großes Netz von Selbsthilfeprojekten in Kenia aufgebaut.
KVDA bietet zahlreiche Projekte mit verschiedenen Schwerpunkten an: Kinderrechte, HIV/AIDS, Trinkwasser,
Umweltschutz, Bauvorhaben, Gesundheit, etc. Diese werden umgesetzt in Form von Workcamps, MTV-Projekten und innerhalb des weltwärts-Programms. Für einige Einsatzbereiche sind Vorkenntnisse erforderlich.

Englischkenntnisse sind Voraussetzung für die Projekte in Kenia!

In Kenia ist – nach Englisch- Swahili die erste Verkehrssprache: Über KVDA gibt es die Möglichkeit, an einem 10tägigen Sprachkurs vor Projektbeginn teilzunehmen.

 

Einsatzstellen im MTV-Programm von KVDA

 

Länderinfos

Hauptstadt:

Nairobi

Amtssprache:

Swahili, Englisch

Währung:

Kenia-Schilling (KES)


Kenia wird von ca. 40 verschiedenen Kulturen bevölkert. Die meisten Einwohner sind Angehörige von Bantuvölkern (Kikuyu, Luhya, Kamba, Kisii), wobei die Kikuyu mit ca. 22 % die größte Ethnie Kenias darstellen. Der Nordosten des Landes wird überwiegend von Somali bewohnt.
An der Küste gibt es wegen der Kontakte über See arabische, indische bis hin zu chinesischen Gruppen und Einmischungen.
Aus der jüngeren Geschichte (Kolonialzeit) sind natürlich auch Europäer vorwiegend englischer Herkunft zu finden.
Englisch ist eine der beiden offiziellen Amtssprachen Kenias und besonders durch den Gebrauch als Schulunterrichtssprache weit verbreitet. Suaheli (oder Kisuaheli, Swahili) ist die zweite Amtssprache Kenias; es wird an der Küste um Mombasa z. B. bei den Giriamas gesprochen. Gleichzeitig ist Kisuaheli die lingua franca Ostafrikas. In Kenia ist es die vor allem auf dem Land am meisten gesprochene Sprache.

Schöne Küstengebiete, weite Savannen mit Großwildtieren, schneebedeckte Gipfel, Wüste und ein kleiner Dschungel Kenia bietet die unterschiedlichsten Landschaften, die typisch für den afrikanischen Kontinent sind.

 

 

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