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INTERNATIONALE JUGENDGEMEINSCHAFTDIENSTE IJGD

Das Leitbild

Verabschiedet auf der Mitgliederversammlung am 22. Mai 1993 in Wetzlar

Ideelle Orientierung

Die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste

  • tragen bei zur internationalen Verständigung und zum Abbau von Vorurteilen für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben der Menschen und der Völker,
  • setzen sich ein für die Abschaffung gesellschaftlicher Verhältnisse, die Gruppen und Personen benachteiligen,
  • unterstützen die Eigeninitiative jugendlicher im gesellschaftspolitischen Engagement,
  • wirken aufklärerisch bei gesellschaftlichen Entwicklungen, die der Freiheit und Unantastbarkeit der Würde eines jeden Menschen entgegenstehen,
  • fördern reflektiertes politisches Bewusstsein,
  • favorisieren kritisches Denken und Handeln in lokalen und globalen Zusammenhängen,
  • setzen sich ein für verantwortliches ökologisches Denken und Handeln,
  • sind ausgerichtet auf Achtung und Respekt gegenüber Andersdenkenden, insofern diese nicht für rassistische, militaristische und sexistische Haltungen eintreten.

Handlungs-Orientierung

Die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste orientieren ihr Handeln an Prinzipien

  • des interkulturellen Lernens in nationalen und internationalen Gruppen,
  • des Lernens in individuellen und sozialen Prozessen in offenen Gruppen,
  • des Lernens durch unmittelbare Erfahrungen und Erlebnisse,
  • der Einmischung in politische und soziale Prozesse,
  • des freiwilligen und ehrenamtlichen Engagements in allen Projekten und Bildungsmaßnahmen,
  • der Offenheit der Vereinsstrukturen für ehrenamtliches Engagement,
  • der Mitbestimmung der Beteiligten in allen Bereichen,
  • der begleitenden Reflexion des eigenen Handelns,
  • des gleichberechtigten und emanzipatorischen Umgangs miteinander,
  • der professionellen Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit durch
  • hauptamtliche MitarbeiterInnen,
  • der Qualität vor Quantität,
  • der Kontinuität und Verbindlichkeit der Arbeit,
  • der Selbstorganisation in Gruppen,
  • der Gewinnung von hauptamtlichen MitarbeiterInnen aus dem Kreis der Ehrenamtlichen,
  • der Aktualität und Vielfalt ihrer Angebote auf dem Hintergrund einer Kurzzeitpädagogik.