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Länderinfos

Hauptstadt:

Vilnius

Amtssprache:

Litauisch

Währung:

Litas

 

Litauen liegt an der Ostsee und ist das südlichste der drei baltischen Staaten. Im Norden grenzt es an Lettland, im Südwesten an Polen und die Russische Föderation und im Südosten an Belarus. Die Landschaft ist wald- und sumpfreich und besteht aus Tiefebenen und sanftem Hügelland. Das Land wird von einer Vielzahl von Flüssen durchzogen, darunter Nemunas (Memel) und Neris. 1,5 Prozent der Landesoberfläche besteht aus Seen.

Im Jahr 2000 erklärte UNESCO die Kurische Nehrung zum Weltnaturerbe. Die Kurische Nehrung ist eine 98 km lange Halbinsel zwischen Klaipeda und Lesnoje, von dem heute 52 km zu Litauen und 46 km zu Russland gehören. Sie trennt das Kurische Haff von der Ostsee. Die Nehrung besteht ausschließlich aus Sand mit riesigen Wanderdünen.

Der mit Abstand größte Teil der Bevölkerung besteht aus Litauern. Es gibt aber auch nationale Minderheiten. Russen sind meist während und nach dem zweiten Weltkrieg nach Litauen gekommen. Während Russisch bei älteren Litauern noch als Lingua Franca gilt, übernimmt bei den Jüngeren nunmehr das Englische diese Rolle.

In Klaipeda und auf der Kurischen Nehrung finden sich noch einige Litauer, die Deutsch sprechen. Polnisch ist im östlichen Teil, besonders in den ländlichen Regionen um Vilnius und im Gebiet um die Ortschaft Dieveniks, häufig anzutreffen.

Litauen war bereits 1918 bis 1940 unabhängig. Danach gehörte es zur Sowjetunion, von der sich das Land 1990 mit der Souveränitätserklärung löste.

Litauen ist EU-Mitglied.

 

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