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INTERNATIONALE JUGENDGEMEINSCHAFTDIENSTE IJGD

ijgd trainiert weltwärts-MentorInnen



Die ijgd veranstalteten vom 19. Februar bis 03. März 2009 eine internationale Konferenz für Partner im entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts. Dazu wurden 18 VertreterInnen aus Armenien, Ecuador, Elfenbeinküste, Ghana, Indien, Indonesien, Kenia, Mexiko, Moldawien, Nicaragua, Südafrika, Togo, Ukraine und Vietnam eingeladen, die an einem MentorInnen-Training sowie an einem Vorbereitungsseminar für deutsche weltwärts-Freiwillige teilnahmen. Außerdem fand vom 20. bis 25. Februar 2009 das vom BMZ finanzierte MentorInnen-Programm mit einer Podiumsdiskussion in der ‚Alten Feuerwache’ in Berlin- Kreuzberg statt.

Die TeilnehmerInnen aus Afrika, Asien und Lateinamerika waren insgesamt zwei Wochen in Deutschland. Die erste Woche nahmen sie mit den TeilnehmerInnen aus Osteuropa an dem Training teil, das von Cvetka Bovha und Ronald Müller geleitet wurde. Die beiden sind ehemalige ijgd-Freiwillige und nun Trainer für interkulturelles Lernen. In der zweiten Woche haben die Gäste an den weltwärts- Vorbereitungsseminaren für Afrika, Asien und Lateinamerika teilgenommen und einen Teil ihrer zukünftigen Freiwilligen kennengelernt. Die TeilnehmerInnen aus Osteuropa sind nach der Woche Training wieder abgereist.

Bei der Podiumsdiskussion in der ‚Alten Feuerwache’, das ijgd gemeinsam mit der Stiftung Nord-Süd-Brücken organisierte, zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen im Rahmen ihrer kritischen Begleitung der Pilotphase eine Zwischenbilanz. Zwar seien mit Einführung des staatlich geförderten »weltwärts«-Programms die Möglichkeiten eines Engagements im Freiwilligendienst schlagartig verändert worden, es sei aber noch viel zu tun.

Einige der Gäste sind nach den zwei Wochen noch in Deutschland geblieben, um weitere Netzwerkarbeit mit anderen Partnern zu leisten.

"Das Treffen war für alle sehr produktiv, da wir uns mit den Partnerorganisationen und diese sich gegenseitig intensiv über die Erwartungen, Erfahrungen und den Verlauf des Programms austauschen konnten. Es hat uns auch die Möglichkeit gegeben, gemeinsam Qualitätsstandards zu entwickeln sowie an einer Vereinbarung zu arbeiten, die wir mit den Freiwilligen vor Ausreise abschließen und die die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Freiwilligen, Entsendeorganisation und Partnerorganisation definiert", resümiert das AALA- Team.

 

Mehr Infos:

Partnerorganisationen: Verbesserungsbedarf beim weltwärts-Programm des BMZ