Mit ijgd in Nicaragua
Partnerorganisation: CEDRU (Centro de Desarrollo Rural)Das „Zentrum für ländliche Entwicklung“ ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich seit 1995 gemeinsam mit dem Berliner “Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg-San Rafael del Sur e. V.“ für die Förderung der sozialen, ökonomischen und ökologischen Entwicklung in der nicaraguanischen Partnerstadt des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg einsetzt. Diese internationale Partnerschaft besteht bereits seit 1986. CEDRU führt die vom Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg-San Rafael del Sur e.V. finanzierte entwicklungspolitische Projektarbeit im Landkreis San Rafael del Sur durch. Schwerpunkt dieser Projektarbeit ist die Bekämpfung der Armut in der ländlich geprägten Region, die neben der kleinen Kreisstadt 59 Dörfer umfasst. Beispiele sind die Versorgung ganzer Gemeinden mit sauberem Trinkwasser, Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion auf kleinen Parzellen mit angepassten Methoden, Diversifizierung mittels Obst- und Gemüseanbau, Bau von Schulen und Gesundheitszentren, Wiederaufforstung von Wassereinzugsgebieten, Förderung der Menschenrechte insbesondere von Frauen und Kindern, Kampagnenarbeit zu Themen wie Familienplanung, HIV/AIDS, angemessener Ernährung. In diesen Zusammenhängen arbeitet CEDRU eng mit der betroffenen Bevölkerung, lokalen Gemeinden, jungen Freiwilligen aus Deutschland und staatlichen Institutionen zusammen. Im Bildungssektor erstreckt sich die Kooperation neben dem Bau oder der Reparatur von Schulen auch auf die Finanzierung von Lehrerinnen oder die Integration einzelner Projekte in den Schulalltag. Daher bestehen seit vielen Jahren gute und vertrauensvolle Beziehungen zur örtlichen Vertretung des Erziehungsministeriums. CEDRU unterstützt jedoch auch die Arbeit unabhängiger Organisationen, die ihre eigenen Projekte verfolgen. Zu diesen gehören die „Pipitos“, eine Initiative von Eltern mit behinderten Kindern. Angesichts einer Vernachlässigung der besonderen Probleme Behinderter seitens des Staates haben sich betroffene Eltern in einem Akt der Selbsthilfe organisiert und ein kleines Zentrum für ihre behinderten Kinder geschaffen, auch, um öffentliches Bewusstsein und gesellschaftliche Verantwortung für die Rechte ihrer Kinder einzufordern. Einsatzbereich der weltwärts-TeilnehmerInnen sind ausgewählte Schulen im Stadtgebiet von San Rafael del Sur und das Zentrum der Elterninitiative Pipitos. Ergänzend sind Aktionen im Bereich kommunaler Freizeitangebote möglich. Hier geht's zu den Einsatzstellen im weltwärts-Programm bei CEDRU |
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Klima: tropisch Lage: Zentralamerika Größe des Landes: 130.700 qkm Hauptstadt: Managua (1,5 Mio. Einwohner) Bevölkerung: 5,8 Mio. Einwohner, davon ca. 15% indigener und afrokaribischer Abstammung Landessprachen: Spanisch, Creol (Karibik-Englisch), indigene Sprachen (Miskito, Mayangna, Rama, Garífuna) Religion/Kirchen: Römisch-katholisch (Erzbischof Leopoldo Brenes) (600%), protestantische Religionsgemeinschaften (30%) Nationalfeiertag: 15. September Unabhängigkeit: seit 1821, endgültig seit 1839 Regierungsform: Republik mit präsidialer Verfassung Bruttoinlandsprodukt: 6,6 Mrd. US-Dollar (2010) Pro-Kopf-Einkommen: etwa 1.127 US-Dollar (2010)
Quelle: Auswärtiges Amt (Stand: September 2011) |
