Länderinfos | | Hauptstadt: | | Belgrad | | Amtssprache: | | Serbisch | | Währung: | | Serbischer Dinar |
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Serbien liegt im Zentrum der Balkanhalbinsel und grenzt im Norden an Ungarn, im Osten an Rumänien und Bulgarien, im Süden an Mazedonien und Albanien, im Südwesten an Montenegro und im Westen an Bosnien und Herzegowina (Republika Srpska) und Kroatien.
Das Landschaftsbild Serbiens wird vom fruchtbaren Flachland des Donau- und des Tiszatals geprägt. Belgrad, die Hauptstadt, liegt an der Donau. Montenegro ist eine kleine bergige Region an der Adria nördlich von Albanien, die im Westen an Bosnien-Herzegowina grenzt. Ihre kurze Adriaküste umfasst die Hafenstadt Bar und die Bucht von Kotor.
Die Zusammensetzung der Bevölkerung ist in den drei Landesteilen sehr unterschiedlich. Im Engeren Serbien leben zum allergrößten Teil Serben, daneben auch Roma und Vlachen. In der Region von Stari Ras bzw. dem Sandschak lebt auch eine größere Minderheit von Bosniaken, im Preevo-Tal im südlichsten Zipfel des Engeren Serbiens eine albanische Minderheit. Die Vojvodina ist schon seit Jahrhunderten geprägt durch ein buntes Völkergemisch - vor allem aus Serben, Ungarn, Slowaken, Kroaten, Roma, Juden und früher auch etwa 200.000 bis 350.000 Deutschen, die nach dem 2. Weltkrieg größtenteils vertrieben wurden. Das Kosovo wird von Albanern dominiert. Serbien war einer der beiden letzten aus Jugoslawien hervorgegangenen Staaten. Nach dem Zerfall der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien (SFRJ) bildeten Serbien und Montenegro ab 1992 zunächst die Bundesrepublik Jugoslawien. Diese wurde durch Parlamentsbeschluss des damaligen Bundesparlaments am 4. Februar 2003 aufgelöst und durch den Staatenbund Serbien und Montenegro (Srbija i Crna Gora) abgelöst. Außen- und Verteidigungspolitik wird von Serbien und Montenegro gemeinsam verfolgt, Währung, Zollsystem und Wirtschaftspolitik bleibt jeweils den beiden Mitgliedsstaaten überlassen. Die Kosovo-Region steht unter UN-Verwaltung. |