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INTERNATIONALE JUGENDGEMEINSCHAFTDIENSTE IJGD

Workcamp in den USA

Bericht Workcamp Grafton/Vermont vom 08.08 – 21.08.2010

Von Verena Pretzel

 

Toller Charme, der zum Träumen einlädt

In meinem Workcamp in Grafton/Vermont habe ich ein typisches kleines Neuenglanddorf kennen gelernt. Das 650 Einwohnerdorf hat einen tollen Charme und läd zum Träumen ein.

Unsere Unterkunft war ein Langlaufski- und Mountainbikecenter an einem kleinen See. Geschlafen haben wir in Zelten im angrenzenden Wald. Im Vorfeld haben sich einige Familien in Grafton dazu bereicht erklärt uns Duschen in ihren Häusern zur Verfügung zu stellen. Dies war sehr nett und vor allem kamen wir so mit den Menschen vor Ort in Kontakt, was mich persönlich sehr freute.

 

Internationale Harmonie

Unsere Gruppe bestand aus drei Spaniern, zwei Südkoreaner, einer Französin, einer Japanerin, einem Italiener, einer Teilnehmerin aus Taiwan und mir. Die Gruppe hat super miteinander harmoniert und wir hatten eine tolle Zeit in den zwei Wochen Workcamp. Unsere Arbeit war Wanderwege auszubauen, Steintreppen bauen und all dies möglichst natürlich aussehen zu lassen. Wir arbeiteten durchschnittlich 6, 5 Stunden pro Tag und am Wochenende hatten wir frei. In der zweiten Woche haben wir an einen Mountainbikeparcours gearbeitet um die Bedingungen für Mountainbiker zu verbessern.

 

Biologieunterricht an lebendigen Schlangen und Krebsen

Zu unseren Ausflügen am Wochenende gehörte eine Bauernhoftour über drei unterschiedliche Bauernhöfe. Einen ganz normalen Milchbauernhof mit Kühen, einen Bauernhof mit Ziegen und Kaninchen und der letzte Bauernhof war mit Alpakas. Zudem wanderten wir zu den Hamilton Falls. Dort bekamen wir Biologieunterricht über Schlangen und Krebse an lebendigem Beispiel.

 

Großartige Gastfreundschaft, neue Freunde und die amerikanische Kultur

Unser Abendprogramm war sehr musikalisch geprägt. Dazu zählten ein Besuch eines Blues-, Gospel- und Jugendchorkonzertes. Das Erlernen von internationalen Folklore Tänzen war genauso informativ wie ein Vortrag über die Wasserschutzgebiete in Vermont den wir anhören durften. Insgesamt gesehen hatte ich zwei superschöne Wochen, in denen ich eine großartige Gastfreundschaft erfahren durfte. Außerdem habe ich viele neue internationale Freunde gefunden und ich durfte die amerikanische Kultur kennen lernen. Diese Erfahrungen werde ich mein Leben lang wohl nicht mehr vergessen und ich kann jedem nur empfehlen, an einem internationalen Workcamp teilzunehmen.