Workcamp in den USA
Workcamp Montpelier/Vermont vom 04.07 – 24.07.2010
Von Verena Pretzel
In meinem Workcamp in Montpelier/Vermont habe ich sehr viel erlebt. Der Green Mountain State zeigt die Natur von seiner schönsten Seite. Flüsse und Seen sind genauso zahlreich wie die Berge und Wälder.
Unser Arbeitstag begann morgens um 8 Uhr. Zu unseren Aufgaben zählten Wanderwege zu errichten und zu verbessern. Dabei bauten wir Holzbrücken, entfernten störende Äste oder sammelten Scherben ein. Bäume pflanzen oder Felsstücke zu bewegen gehörten eher zu den unbeliebten Arbeiten. Wir arbeiteten durchschnittlich 6,5 Stunden am Tag, was nicht zu viel und nicht zu wenig war.
Die Freizeitaktivitäten belohnten uns für die harte Arbeit. Die Natur Vermonts bot dazu einige Möglichkeiten, wie beispielsweise von Klippen zu springen, an Wasserfällen schwimmen, Camping, Klettern an Felswänden oder Kajak fahren. Das Abendprogramm bestand aus einem besuch bei einem amerikanischen Stockcar- Rennen, Swing Tanzen, Kino, Bowling oder einer Nachtwanderung.
Unsere Gruppe war mit zwei Deutschen, zwei Franzosen, zwei Südkoreaner, einem Finnen, einer Ukrainerin und einer Kanadierin sehr gemischt und wir hatten super viel Spaß zusammen. Untergebracht worden sind wir in einem Gemeindehaus neben der Kirche. Wir schliefen auf Feldbetten und hatten eine große Küche und einen schönen Aufenthaltsraum. Zum Duschen sind wir in das Fitnessstudio 500m weiter gegangen. Dort durften wir auch die Sauna benutzen, welche nach einem anstrengenden Tag super war. Unser Campleiter betreute schon 13 internationale Workcamps vor uns und durch seine Erfahrungen ermöglichte er uns ein grandioses Workcamp. Durch dieses Workcamp habe ich viele neue Freunde gefunden, mein Englisch verbessert und gelernt, die natur mehr zu lieben.