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Finanzielles und Versicherungen

Was kostet weltwärts?

Die Teilnahme an weltwärts ist für den/die Teilnehmer_in größtenteils kostenfrei (siehe hierzu Teilnahmebedingungen).

Das BMZ stellt im Rahmen des weltwärts-Programms der Entsendeorganisation für jede_n Teilnehmer_in pro Monat bis zu 580 Euro plus 75% der Gesundheitsvorsorge zur Verfügung.  Die Entsendeorganisationen sind für die Beantragung, die Verwaltung und die Abrechnung dieser Mittel zuständig. Die übrigen 25% der Gesamtkosten werden von der Entsendeorganisation übernommen, beziehungsweise anteilig über den Förderkreis des/der Teilnehmer_in finanziert.

Mit der Unterstützung durch weltwärts bekommt der/die Teilnehmer_in von seiner/ihrer Entsendeorganisation ein Taschengeld von monatlich 100 Euro. Die Entsendeorganisation bzw. die Partnerorganisation stellt dem/der Teilnehmer_in für die Freiwilligendienst-Dauer zudem eine für lokale Gegebenheiten angemessene und kostenfreie Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung.  Die Seminare vor, während und nach dem Dienst sind für die Freiwilligen ebenso kostenfrei, Fahrtkosten werden ebenfalls erstattet (nach ijgd- AALA- Fahrtkostenregelung).

Visakosten Förderkreisaufbau Kindergeld (Halb-)Waisenrente

Versicherungsschutz

Die ijgd- Berlin stellen sicher, dass für den/die Teilnehmer_in für die Zeit des Freiwilligendienstes folgende Versicherungen abgeschlossen werden:

  •     Unfallversicherung inklusive Invalidität (Versicherungssumme 200.000 Euro mit 225 % Progression) und Todesfall (in der Höhe von 15.500 Euro)
  •     Haftpflichtversicherung
  •     Auslandskrankenversicherung
  •     Rücktransportversicherung (i.d.R. in der Auslandskrankenversicherung enthalten)


Die Kosten der Versicherungen werden von den ijgd-Berlin im Rahmen der Bezuschussung durch das BMZ übernommen. Für die Aufrechterhaltung des Kranken- und Pflegeversicherungsschutzes im Inland während der Zeit mit weltwärts sind die Freiwilligen selbst verantwortlich.

Der weltwärts-Dienst ist nicht sozialversicherungspflichtig. Während des Freiwilligendienstes werden keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt. Freiwillige Beitragszahlungen sind möglich.

Sog. "behinderungsbedingte Mehrkosten" können über eine Sonderregelung finanziert werden (laut der neuen weltwärts-Förderleitlinie des BMZ Herbst 2013).