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Organisatorisches

MTV steht für Medium-Term-Volunteerservice, auf Deutsch: mittelfristiger Freiwilligendienst. Mittelfristig bedeutet hier: 2 bis 6 Monate. Wenn du gerne länger als 6 Monate bleiben möchtest, kann darüber evtl. vor Ort entschieden werden. Bei dem MTV handelt es sich also um einen mehrmonatigen individuellen Freiwilligendienst in einer Einsatzstelle.

Erste Voraussetzung ist, dass du selbständig und flexibel bist. Denn für die Partnerorganisationen und Einsatzstellen ist es nicht immer einfach, sich kurzfristig auf eine unbekannte Person einzustellen und diese für einen kurzen Zeitraum mit passenden Aufgaben zu versehen. Es kommt sehr auf dein eigenes Engagement an, was du tatsächlich vor Ort tun kannst. Auch kommt es vor, dass vor Ort dann alles doch ein bisschen anders aussieht und auch mal eine andere als die geplante Tätigkeit geeigneter erscheint, bzw. der Bedarf nach einer anderen Tätigkeit vorhanden ist. Hierfür solltest du offen sein.

Als MTV-Freiwillige_r wohnst du meist in einer Gastfamilie, in einer Gemeinschaftsunterkunft mit anderen Freiwilligen oder direkt in der Einsatzstelle. Du zahlst der Partnerorganisation einen Beitrag für Administration (u.a. Akquise und Kontakt zu Einsatzstellen vor Ort, Teilnehmer_innenverwaltung etc.), Betreuung (u.a. Einführung, Gewährleistung eines Notfallkontakts etc.), Unterkunft und Verpflegung.

Im Gastland ist die Partnerorganisation immer der erste Ansprechpartner, wenn es z. B. Probleme mit der Tätigkeit oder in der Gastfamilie gibt. Sie organisiert auch eine Einführung in den Freiwilligendienst, wo Du u.a. landesspezifische Informationen erhältst und Rechte und Pflichten während des MTV besprochen werden und du erste Tipps für das Alltagsleben bekommst. Manchmal ist es möglich, während des MTV oder im Anschluss daran auch an einem Workcamp teilzunehmen.

 

Was du noch wissen solltest

Wer kann ein MTV machen? Wann kann ich ein MTV machen? Bekomme ich während des MTV trotzdem noch Kindergeld?