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Infos für Einsatzstellen

Das FÖJ begann 1987 als Modellprojekt in Niedersachsen. Aufgrund der guten Erfahrungen und des großen Interesses bei Jugendlichen folgten weitere Bundesländer. Seit 1991 führen die ijgd es in Sachsen-Anhalt und Brandenburg und seit 2006 in Thüringen durch.

Das FÖJ wird als Bildungsprogramm vom Bund, den Ländern und der EU gefördert, besteht aus zwölf Monaten praktischem Einsatz in einer Einsatzstelle sowie fünf einwöchigen Seminaren, die von ijgd durchgeführt werden. Das FÖJ beginnt in der Regel am 1. September jeden Jahres und endet am 31. August des Folgejahres.

Die Freiwilligen im FÖJ

  • gewinnen einen praktischen Einblick in die alltägliche, umweltbezogene Arbeitswelt,
  • lernen Möglichkeiten zum Engagement für das Gemeinwohl kennen,
  • schulen ihr ökologisches Bewusstsein,
  • sammeln Erfahrungen, die Ihnen die Möglichkeit geben, die gewohnten Lebensvorstellungen zu überdenken und ihr Leben auf eigene Füße zu stellen,
  • haben die Chance zur beruflichen Orientierung,
  • erlangen Kenntnisse, die ein sachliches Diskutieren von Fragen des Natur- und Umweltschutzes ermöglichen.

Kosten und Finanzierung

Einsatzstellen im FÖJ haben eine Verwaltungspauschale an den Träger zu entrichten. Diese beträgt 90;- Euro pro Monat/FreiwilligeR. In Sachsen-Anhalt übernehmen die Einsatzstellen einmalig die Bahncard als Fahrtkostenzuschuss.

Die Einsatzstellen stellen den Versicherungsschutz bei der Berufsgenossenschaft und der Berufshaftpflicht sicher.

Die Kosten der FÖJlerInnen (Taschengeld, Verpflegung und Unterkunft sowie beide Anteile der Sozialversicherung) werden vom Träger übernommen und setzen sich aus Fördermitteln des Bundes, des Landes sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF) zusammen.

Die pädagogische Begleitung durch MitarbeiterInnen des Trägers wird durch Mittel des Bundes, des Landes und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

Das FÖJ in Sachsen-Anhalt ist gefördert durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie des BMFSFJ.