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Bertelsmann-Stiftung findet ijgd "Ausgezeichnet!"

Evangelische Hochschule Darmstadt untersucht im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung Jugendorganisationen zu vorbildlichem Freiwilligenmanagement

80 Experten und Expertinnen (z.B. Wissenschaftler, Ministerien und Jugendämter, Buchautoren, Praktiker etc.) haben an einer Befragung der Evangelischen Hochschule Darmstadt im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung zu vorbildlichen Freiwilligenmanagement bei Jugendorganisationen teilgenommen und 88 Organisationen vorgeschlagen. Unter den zwölf "best practice"- Organisationen, die im Frühjahr 2013 in die enge Wahl kamen und dann befragt und untersucht wurden, waren auch die ijgd. Drei hauptamtliche Mitarbeitende der Geschäftsstelle Hildesheim (Jutta Plümer, Kristin Escher, Ulrich Räbiger) und zwei Freiwillige (Jana Postels und Nora Wallek) wurden von den Forschern Darmstädter Hochschule unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Vilain ausführlich interviewt. Die Antworten wurden zu einem redaktionellen Text zusammengestellt und die Ergebnisse in mehreren Durchläufen mit Ulrich Räbiger diskutiert und formuliert.

Veröffentlicht wurde die Untersuchung jetzt in Band drei der Reihe: "Ausgezeichnet!", mit dem Titel "Freiwilligenmanagement in Jugendorganisationen" Herausgeber ist die Bertelsmann-Stiftung.

Aus den zwölf Untersuchungen wurden zum einen Einzelporträts der Organisationen erstellt als auch Modelle  für ein gelungenes Freiwilligenmanagement abgeleitet. So geht die Untersuchung z.B. der Frage nach, warum es bei allen untersuchten Organisationen keinen in der Theorie oft geforderten Freiwilligenmanager gibt oder welche Rolle FSJ´lerInnen in ehrenamtlichen Vereinsstrukturen übernehmen können und was auf andere Jugendorganisationen übertragbar ist.

Auszüge aus der Einzelstudie zu ijgd:

„Die Angebote für junge Menschen sind – soweit rechtlich nicht anders geregelt – durch ein hohes Maß an Autonomie und Selbstorganisation bestimmt. Einen verbindenden Rahmen schaffen die sechs pädagogisch-politischen Säulen der ijgd, die allerdings nicht vollends ausdifferenziert und formuliert wurden, sondern immer wieder neu mit Leben gefüllt werden müssen.

„Erfolgsfaktoren
(…)
Profil:

  • Klare Aufstellung als Anbieter nationaler und internationaler Freiwilligendienste


Stärken:

  • Großes nationales und internationales Stakeholdernetzwerk
  • Umfassende Erfahrung in den Aufgaben und internationalen Angeboten
  • Klare Trennung von Strategie und operativem Geschäft
  • Umfassendes und aufgabengerechtes Ausbildungssystem
  • Umfassende Beteiligung und Mitbestimmung im Ehrenamt
  • Klare Zielgruppendefinition und darauf abgestimmte Angebote  (S.110)

Zum Download der Broschüre (pdf).

Seit Mitte November kann sie auch unter diesem Link als Broschüre bestellt werden.

Ulrich Räbiger