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Teilnahmebedingungen Workcamp-Programm in Afrika, Asien, Lateinamerika

1. Das Mindestalter für die Teilnahme an Workcamps in Afrika, Asien und Lateinamerika beträgt 18 Jahre (zum Zeitpunkt der Ausreise), ein Höchstalter gibt es in den meisten Workcamps nicht. Das Höchstalter für einen Flugkostenzuschuss des BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) im Workcamp-Paket 1 beträgt 26 Jahre.

2. Die Anmeldung erfolgt über das Workcamp-Anmeldeformular (online und per Post). Mit der Unterschrift erkennt der/die Teilnehmer_in die Teilnahmebedingungen des AALA - Programms der ijgd an.

3. Die Anmeldung für das Workcampprogramm wird erst bearbeitet, wenn auf unserem Konto die Anmeldegebühr von

100 EUR (Workcamp-Paket 1)

360 EUR (Workcamp-Paket 2)

150 EUR (Workcamp-Paket 3)

eingegangen ist. In dieser Summe sind die Vermittlungsgebühr sowie Unterkunfts- und Verpflegungskosten beim Nachbereitungsseminar enthalten. Fahrtkosten zu den Seminaren sind von den Teilnehmer_innen selbst zu tragen.

4. Zieht ein/e Teilnehmer_in die Anmeldung für ein Workcamp schriftlich vor der Workcampzusage zurück, so werden folgende Gebühren zurückerstattet:

50 EUR (Workcamp-Paket 1)

310 EUR (Workcamp-Paket 2)

100 EUR (Workcamp-Paket 3)

5. Zieht ein/e Teilnehmer_in die Anmeldung für die Teilnahme am Vorbereitungsseminar vor Anmeldeschluss zurück, so werden anteilig 50 Euro zurückerstattet. Einzige Ausnahme: Krankheit/Unfall, die eine Seminarteilnahme verhindern (bitte ärztliches Attest vorlegen). Wird die Seminaranmeldung nach Anmeldeschluss storniert, gibt es keine Rückerstattung.

6. Erscheint ein/e angemeldete/r Teilnehmer_in nicht beim Vorbereitungsseminar ohne die Anmeldung vorher zurückgezogen zu haben, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Anmelde- und Seminargebühr.

7. Von Seiten der ijgd abgelehnte Bewerber_innen erhalten ihre Anmelde- und Seminargebühr vollständig zurück.

8. Stellen die ijgd im Einzelfall auf dem Vorbereitungsseminar fest, dass eine Eignung des Teilnehmers/ der Teilnehmerin für ein Workcamp nicht gegeben ist, so findet mit dem/der betreffenden Teilnehmer_in ein klärendes Gespräch statt. In begründeten Ausnahmefällen behält sich ijgd vor, Teilnehmer_innen nicht zu vermitteln.

9. Es ist nicht möglich, auf dem Vorbereitungsseminar in das Freiwilligendienstformat MTV zu wechseln. Hierzu wäre vor dem Vorbereitungsseminar eine Bewerbung für den MTV-Freiwilligendienst erforderlich.

10. Die physische und psychische Gesundheit ist Voraussetzung für die Teilnahme am Workcamp-Programm. Die ijgd behalten sich vor, von der Teilnahmezusage zurück zu treten, wenn im Anmeldeformular falsche Angaben zum Thema Gesundheit gemacht werden oder wenn nach Anmeldung eine Erkrankung, Behandlung oder Behandlungsbedürftigkeit der Teilnehmerin/ des Teilnehmers bekannt wird, die ein Risiko für die Teilnahme am Programm darstellt. Eine Programmteilnahme mit eventuellen gesundheitlichen Einschränkungen erfolgt auf eigenes Risiko der Teilnehmerin/ des Teilnehmers und nur in Absprache mit ijgd und der jeweiligen Partnerorganisation.

11. Es werden maximal zwei Teilnehmer_innen durch die ijgd in ein und dasselbe Workcamp vermittelt.

12. Vor Ausreise wird für Workcamp-Paket 1 ein Berichtpfand in Höhe von 50 Euro in Rechnung gestellt. Das Pfand wird zurückerstattet, sobald den ijgd der Auswertungsbericht zum Workcamp vorliegt. Der entsprechende Vordruck dafür wird mit der Info-CD zur Verfügung gestellt. Für die Workcamp-Pakete 2 und 3 wird der Berichtpfand NICHT in Rechnung gestellt, da gegenüber dem Jugendministerium keine Nachweispflicht besteht. Es wäre jedoch erfreulich, wenn der Berichtvordruck ausgefüllt an die ijgd zurück geschickt wird, damit die Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen aufgrund der Erfahrungen der Teilnehmerin/des Teilnehmers evaluiert werden kann.

13. Die ijgd vermitteln maximal in zwei aufeinanderfolgende Workcamps.

14. Für Teilnehmer_innen an Workcamps zwischen 18 und 26 Jahren gilt, dass der/die Teilnehmer_in nur einen Anspruch auf einen Zuschuss des BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) hat, wenn die Kriterien für Workcamp-Paket 1 zutreffen. Der Flug wird von ijgd für die/den Teilnehmer_in gebucht. Verlängert der/die Teilnehmer_in den Aufenthalt vor Ort, werden 280 EUR Extra-Vermittlungsgebühr fällig. Grund für diese Regelung sind die Bestimmungen des BMFSFJ (Grundlage: Bundesreisekostengesetz), wobei öffentliche Zuschüsse nicht für private Zwecke (Urlaub) genutzt werden dürfen.

15. Sollte ein Workcamp aus organisatorischen, inhaltlichen Gründen oder sicherheitstechnischen Gründen (z.B. Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes) ausfallen oder verschoben werden, informieren die ijgd den/die betreffenden Freiwillige_n rechtzeitig und vereinbaren eine Alternative. Voraussetzung ist die Erreichbarkeit der Teilnehmerin/des Teilnehmers. Falls keine allen Parteien gerecht werdende Alternative vereinbart werden kann, wird die Anmeldegebühr zurückerstattet. Ein Anspruch auf Erstattung der Anmelde- bzw. Seminargebühr besteht nicht.

16. Die ijgd vermitteln die Teilnehmer_innen in Workcamps ihrer Partnerorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Vermittlung kommt durch eine Teilnahmezusage durch ijgd im Namen der jeweiligen Partnerorganisation zustande, nachdem der/die Teilnehmer_in mit seinen/ihren Unterlagen bei der Partnerorganisation angemeldet wurde. Planung, Vorbereitung, Belegung und Durchführung der Programme vor Ort liegen ausschließlich in der Verantwortung der jeweiligen Partnerorganisation.

17. Eine Veränderung der konkreten Arbeitsaufgabe innerhalb des beschriebenen Programms kann aus sachlichen Gründen erforderlich sein und entbindet nicht von der Verpflichtung zur Mitarbeit, solange keine unzumutbaren Arbeitsbelastungen damit verbunden sind.

18. Muss ein Workcamp aufgrund von externen Gründen unterbrochen werden oder ist der Einsatz am vorgesehenen Ort aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich (z.B. Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes), werden alternative Einsatzmöglichkeiten gesucht.

19. Eventuelle Konflikte zwischen Teilnehmer_in und Partnerorganisation müssen den ijgd zeitnah per E-Mail mitgeteilt werden, nur in diesem Falle können die ijgd konfliktvermittelnd tätig werden.

20. Sollte der/die Teilnehmer_in das Workcamp auf eigenen Wunsch vorzeitig beenden wollen, so sind die Abbruchmodalitäten mit der Partnerorganisation zu besprechen. Die Partnerorganisation hat in jedem Fall Anspruch auf den Teilnahmebeitrag für das Workcamp. Ein Anspruch auf Rückerstattung des bereits gezahlten Teilnahmebeitrags besteht nicht.

21. Die Partnerorganisation und ijgd behalten sich in begründeten Fällen das Recht vor, eine_n Teilnehmer_in vom Workcamp-Programm auszuschließen. Der Ausschluss bleibt das letzte Mittel bei nicht erfolgter Problemlösung. Ein Anspruch auf Rückerstattung des bereits gezahlten Teilnahmebeitrags besteht nicht.

22. Unterkunft und Verpflegung entsprechen den ortsüblichen Standards des Landes, in dem das Workcamp stattfindet.

23. Der finanzielle Beitrag an die Partnerorganisation für Administration, Unterkunft, Verpflegung und Betreuung im Workcamp wird vor Ort an die Partnerorganisation entrichtet. Die Transportkosten für die Abholung vom Flughafen sowie für den Transport in das Workcamp sind von den Teilnehmer_innen selbst zu tragen, sofern dies nicht im Teilnahmebeitrag des Workcamps inbegriffen ist. Aufschluss darüber gibt das Programm der jeweiligen Organisation.

24. Für manche Workcamps sind zusätzlich zu Englischkenntnissen Grundkenntnisse in Französisch oder Spanisch erforderlich. Die jeweiligen sprachlichen Anforderungen sind den einzelnen Programmen der Partnerorganisationen zu entnehmen.

25. Die Partnerorganisation hat das Recht, vor Ort vor Beginn des Workcamps eine schriftliche Vereinbarung über Verhaltensregeln („Code of Conduct“) mit dem/der Freiwilligen über die Workcamp-Teilnahme abzuschließen.

26. Gesundheitliche Vorbeugemaßnahmen (wie Impfungen etc.), das Abschließen einer Auslandskranken-/Unfall-/Haftpflichtversicherung sowie die Beschaffung von Einreisevisa (inkl. ggf. Visa-Anerkennung und Visa-Verlängerung im Gastland) nehmen die Teilnehmer_innen eigenverantwortlich und auf eigene Kosten vor.

Stand der Informationen ist der 01.Oktober 2016. Änderungen vorbehalten.