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Meine absoluten Highlights sind das viele günstige Reisen hier. Mittlerweile bin ich schon in Helsinki, Riga, Stockholm und Vilnius, so wie in vielen anderen Städten in Estland gewesen. Russland ist für Anfang Mai geplant. Aber auch das Leben hier in Tallinn macht sehr viel Spass; wir Freiwilligen hier sind mittlerweile eine „echt gute Truppe“ geworden, was ebenfalls zu meinen Highlights zählt.

Name:LouiseEinsatzstelle:Tallinna Laagna Lasteaed-Pohikool

Auch die Kinder in meinem Kindergarten habe ich besser kennen gelernt und es macht wirklich Spass, sich um sie zu kümmern, mit ihnen zu spielen oder sie auch einfach nur zu beobachten.

Unser Zwischenseminar war weniger ein „Bildungsseminar‘‘, sondern mehr ein internationales Meeting mit 15 anderen Mitfreiwilligen aus ganz Europa. Zwar haben wir über unsere Projekte geredet und es entstanden viele neue kreative Ideen und neue Kontakte. Generell war das Mid-Term-Training sehr sinnvoll, um sich gegenseitig über die verschiedenen Situationen auszutauschen und sich Tipps (bei Problemen) und Motivation zu geben.

Ich hatte so ganz sporadisch einen Ausflug im Mai geplant, jedoch erweist sich es als sehr schwer, so etwas zu organisieren: Die Kinder sitzen teilweise im Rollstuhl und quasi jedes Kind braucht eine erwachsene Person zum Aufpassen. Ausserdem in der Ausflugszielort nicht ganz behindertengerecht, deswegen denke ich, dass das nicht die beste Idee war. Im Moment bin ich auf der Suche nach einer ganz anderen Idee...

Ich hoffe, dass ich noch die estnischen Orte zu sehen bekomme, wo ich gerne noch hinreisen möchte, wie zum Beispiel die Insel Saaremaa, den Peipsisee und der Kurort Haapsalu, da meine Zeit hier ja sehr begrenzt ist.

Ich möchte mein Estnisch noch etwas ausbauen. Die Erzieherinnen und Lehrerinnen in der Schule und im Kindergarten motivieren mich aber und helfen mir sehr viel.

Ich kann mich noch einmal mit den anderen Erzieherinnen zusammensetzen und fragen, was sie aus ihrer Sicht ganz toll fänden, was ich organisieren könnte, weil aus meiner Sicht haben sie Kinder sehr viele Möglichkeiten  „sich auszutoben“: Sport-, Schwimm- und Musikunterricht, viele Theater- und Zirkusvorstellungen, wir gehen jeden Tag spazieren oder auf den Spielplatz und auch gibt es oft verschiedene Präsenationen von verschiedenen Kindergartengruppen, nicht zu vergessen haben die Kinder auch Sprach- und Physiotherapien. Man kann also sagen, dass sich die Schule sehr viel Mühe gibt und sehr viele vielseitige „Aktionen“ präsentiert.

Ich habe nicht mehr viel Kontakt zu unserer Koordinationsorganisation EstYes, aber falls ich wirklich ernsthafte Probleme habe, kann ich mich natürlich an sie wenden.

Da ich in Tallinn wohne, ist es hier einfacher sich mit anderen Freiwilligen, aber auch Erasmus-Studenten zu treffen und jedes Wochenende unternehmen wir etwas. Auch ausserhalb Tallinns habe ich viel Kontakt mit anderen Freiwilligen, die man gut besuchen kann. Esten ausserhalb meines Projektes kenne ich allerdings nur wenige...

Viele Grüße, Louise
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