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Finanzielles

Was kostet weltwärts?

Die Teilnahme an weltwärts ist für die Freiwilligen größtenteils kostenfrei.

Von den Freiwilligen wird jedoch ausdrücklich erwünscht, dass sie sich schon vor der Ausreise für das Partnerprojekt ihrer Entsendeorganisation einsetzen, zum Beispiel durch Informationsveranstaltungen, die Gründung von  Förderkreisen oder andere Aktionen. (Näheres im folgenden Kapitel „Förderkreise“).

Das BMZ stellt im Rahmen des weltwärts-Programms der Entsendeorganisation für jeden Freiwilligen/ jede Freiwillige pro Monat bis zu 620 Euro zur Verfügung. Dieser Betrag deckt 75 % der anfallenden Kosten und ist für die Anreise, die Unterkunft, die pädagogische Begleitung, Taschengeld und die Unterstützung des Projektpartners vorgesehen. Weiterhin werden die Kosten einer Auslandskrankenversicherung vom BMZ übernommen. Die Entsendeorganisationen sind für die Beantragung, die Verwaltung und die Abrechnung dieser Mittel zuständig. Die übrigen 25% der Gesamtkosten werden von der Entsende- und der Aufnahmeorganisation übernommen beziehungsweise über den Förderkreis finanziert.

Mit der Unterstützung durch weltwärts erhalten die Freiwilligen von ihrer Entsendeorganisation ein Taschengeld von monatlich 100 Euro. Die Entsendeorganisation bzw. der Projektpartner stellt den Freiwilligen für ihre Zeit mit weltwärts zudem eine angemessene und kostenfreie Unterkunft zur Verfügung.

Die Seminare vor, während und nach dem Dienst sind für die Freiwilligen ebenso kostenfrei, genau wie die Anfahrten zu den Veranstaltungsorten.

Förderkreise

Von dem/der Teilnehmer_in wird laut weltwärts-Förderleitlinie ein angemessenes Engagement ausdrücklich erwünscht, z.B. durch den Aufbau eines Förderkreises. Mit Unterstützung durch die ijgd-Bonn wirbt der/die Teilnehmer_in bei Freund_innen, Bekannten und Verwandten oder auch in Schulen, öffentlichen Institutionen, bei Stiftungen und Unternehmen um Spenden. Gemäß der Förderleitlinie dürfen die eingeworbenen Spenden den o.g. Anteil von 25% der Gesamtkosten nicht überschreiten; dies entspricht einem Betrag von bis zu 200 € pro Freiwilligenmonat.

Weitere Ideen und Informationen werden von ijgd bereitgestellt und überdies auf den Vorbereitungsseminaren besprochen.

Mit Hilfe der Spenden können die ijgd-Bonn einen Teil der anfallenden Programmkosten decken und somit die Gesamtfinanzierung sicherstellen. Darüber hinaus bezweckt der Aufbau des Förderkreises, seinen/ihren Freiwilligendienst vorzustellen und inhaltlich zu vertreten. Üblich ist zudem, die Förder_innen regelmäßige mit Rundbriefen/Blogs über den Verlauf des Freiwilligendienstes zu informieren. Die Rundbriefe/Blogs fördern zum einen ein breiteres Bewusstsein über die Einsatzländer, zum anderen regen sie den/die Teilnehmer_in regelmäßig zur Reflexion über den Freiwilligendienst an.

Geleistete Spenden sind von der Steuer absetzbar.

Versicherungsschutz

Die ijgd-Bonn stellen sicher, dass für die Freiwilligen für die Zeit des Freiwilligendienstes folgende Versicherungen abgeschlossen werden:

  • Unfallversicherung inklusive Invalidität (Versicherungssumme 102.400 Euro bzw. 200.000 Euro mit 225 % Progression) und Todesfall (in der Höhe von 15.500 Euro)
  • Haftpflichtversicherung
  • Auslandskrankenversicherung
  • Rücktransportversicherung (i.d.R. in der Auslandskrankenversicherung enthalten)

Die Kosten der Versicherungen werden von den ijgd-Bonn im Rahmen der Bezuschussung durch das BMZ übernommen. Sie wählen hierbei ein Versicherungsangebot mit den in der Broschüre (Richtlinie zu weltwärts) definierten Mindeststandards aus. Für die Aufrechterhaltung des Kranken- und Pflegeversicherungsschutzes im Inland während der Zeit mit weltwärts sind die Freiwilligen selbst verantwortlich.

Kindergeld

Geltender Anspruch auf Kindergeld bleibt während der Zeit im Ausland bestehen.


Wer für die Beantragung von Kindergeld bei der Familienkasse eine Bescheinigung über die Teilnahme am weltwärts-Programm benötigt, bekommt diese nach der Unterzeichnung der Vereinbarung.