Zum Inhalt springen

Die Arbeitsfelder waren super vielseitig - wirklich keiner musste eine Arbeit verrichten, an der keinerlei Gefallen gefunden wurde! Von künstlerischen Tätigkeiten, wie Hauswände zu streichen und zu bemalen oder Deko frei zu gestalten über Handwerkliches und Naturverbundenes gab es viel zu tun...

Name:Sophia D.Alter:21Einsatzstelle:HalleInhaltliche Ausrichtung:Baustelle in Park umwandeln

Zu Beginn hatte ich ehrlich gesagt keinerlei Vorahnung, was mich in Halle erwarten wird, da wir nicht viele detaillierte Infos zu diesem Camp erhalten haben und was dort geschehen wird, weshalb ich etwas unsicher nach Halle gefahren bin. Nach wenigen Tagen ist diese Unsicherheit jedoch völlig verflogen und hat sich in pure Motivation und Freude verwandelt. Das Projekt der Freiraumgallerie in Halle hat mich komplett überzeugt.

Die ersten Tage im Camp gestalteten wir mit Kennenlernspielen, sowie der Einteilung in verschiedene Teams, wie z. B. das Koch-Team, um auch mit unseren Organisatoren von „Freiimfelde“ näher in Kontakt zu treten und mehr über das Projekt zu erfahren.

Allgemein war unser Ziel aus einer Baustelle einen Park für die Nachbarschaft zu errichten, da diese auf engstem Raum zusammenleben. Dort gibt es aber weder Parks noch Spielplätze und somit keinen Ort, an dem die Nachbarschaft zusammenkommen kann. Darum gaben wir unser Bestes, möglichst produktiv und konstruktiv verschiedene Bereiche zu gestalten, aus welchen die Nachbarschaft gemeinsamen Nutzen ziehen kann.

Unsere Arbeit
Auf der Brache - so hieß unsere Arbeitsfläche - verbrachten wir die meiste Zeit. Das war eine Baustelle, die wir zusammen mit der Freiraumgallerie Halle begannen in einen wunderschönen Park zu verwandeln. Die Arbeitsfelder waren super vielseitig - wirklich keiner musste eine Arbeit verrichten, an der keinerlei Gefallen gefunden wurde! Von künstlerischen Tätigkeiten, wie Hauswände zu streichen und zu bemalen oder Deko frei zu gestalten über Handwerkliches und Naturverbundenes gab es viel zu tun. Hierzu gehörten Aufgaben, wie „Impro Chairs“ oder Terrassen bauen, die Pflanzen zu versorgen oder aber auch neue Sachen zu bauen. Dabei blieb auch das Erfinden von komplett neuen Gegenständen nicht aus - wir bauten „Schubebakos“ (Schubkarre, Beet und Bank-Kombination) und einen Kräutergarten.

Das Hauptevent war ein einwöchiges Festival mit dem dazugehörigen „Parkingday“, wo wir der Nachbarschaft mit diversen Workshops, Ständen und musikalischer Begleitung unsere Fortschritte auf der Brache näher bringen wollten.

Fazit
Die Stimmung im Camp mit unseren Teamern war klasse. Beide setzten sich dafür ein, dass wir ab und zu gemeinsame Aktivitäten in der gesamten Gruppe machten. Alles konnte kommuniziert werden, sodass kleine Konflikte immer gut und schnell gelöst wurden.

Das Zusammentreffen von verschiedenen Nationalitäten erschuf eine tolle Atmosphäre, der Austausch von verschiedenen Kulturen war so interessant und ich hatte immer pure Freude daran, neue Dinge über verschiedene Länder und Sprachen zu erfahren.

Ich wünsche der Freiraumgallerie und all meinen Camp-Freunden alles erdenklich Gute und werde auf jeden Fall in Kontakt bleiben und die Brache mit all ihren Facetten und Fortschritten wieder besichtigen!

 

Der Inhalt der Berichte liegt in der Verantwortung der jeweiligen Autorin / des jeweiligen Autors.