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Der schwierigste Moment der drei Wochen? Allen Lebewohl zu sagen.

Diese drei Wochen haben mich, Gaia, sehr zum Nachdenken angeregt. Ich glaube, dass diese Erfahrung jetzt während dieser jungen Jahre, der perfekte Lebensunterricht ist. Die Mögichkeit zu haben, mit 15 anderen Jugendlichen aus der ganzen Welt drei Wochen zu leben hat mir sehr

Name:Gaia d. P.Alter:18 JahreEinsatzstelle:Kinderbetreuung der Feriencamps in Wismar und GrevesmühlenInhaltliche Ausrichtung:KIDS

geholfen meine Augen von dieser Welt voll von Vorurteilen sauber zu machen. Wir waren alle so verschieden aber gleichzeitig so gleich… wir sind sehr weit voneinander, nur eine Sache verbindet uns… ja, nur eine aber die wichtigste : das Leben.

 

“Mama bitte, lass mich nicht wegfahren!! Ich habe viel Angst Mami, ich will nicht mehr dorthin fahren… stell dir vor,  alle sind gröβer als ich und lassen mich allein… WAS MACHE ICH MAMI?? Hilfe Mama, Hilfe…”


Das war der letzte Tag bevor meine Abfahrt. Am 22.07.2017 um 17.42 Uhr kam  ich in “Wagenburg” an, und in null komma nichts alles wechselte..von einem Albtraum auf einen Traum.

Ich weiβ nicht wie, aber ich fühlte mich sofort zu Hause.

Die Stimmung war magisch und sehr gemütlich. Obwohl ich noch niemand kennengelernt hatte, hier in diesem Moment habe ich sofort verstanden ,dass die folgende drei Wochen, die ich davor hatte , wunderbare und unvergessliche  sein würden.


Diese war nur den Anfang von einer speziellen Weltreisen; ja, WELTreisen, ich habe diese drei Wochen mit 15 anderen  Jugendlichen zwischen 18 und 24 Jahren aus der ganzen Welt verbracht : Frankreich, Spanien, Serbien, Ukraine, Russland, Irak, Mexico, Turkei und Taiwan. Das war meine Familie für 3 Wochen, wir haben alles zusammen gemacht.

Internationales Essen - internationale Gruppe

Jeden Tag gab es zwei Teams: ein Team zum kochen und ein Team zum putzen. Ich, die bevor sehr zimperlich über essen war, habe immer internationales essen gegessen, unglaublich, oder?
Aber wie können sich alle diese Ländern miteinander mitteilen? Natürlich mit Englisch… und ab und zu mit  Deutsch, am Anfang war es ein bisschen schwierig aber nach den ersten Tagen war alles so spontan und natürlich ,dass man vergisst Spanier,Russe oder Italienerin zu sein. Dort habe ich selbst probiert was  Cosmopolitan bedeutet… ich empfehle euch alle dieses Gefühl!

Unser Arbeitseinatz und die Freizeit

Aber warum waren 15 Freiwillige in Wismar? Natürlich mussten wir auch ein bisschen arbeiten:  wir arbeiteten als Kinderbetreuer in zwei Sommercamps , für drei Tage in Grevensmühlen und für eine Woche und eine halbe in Wismar. Wir mussten von 11.30 bis 17.00 mit den deutschen Kindern arbeiten, morgens und am Wochenende waren wir frei!! Deswegen sind wir nach Berlin, Hamburg, Rostock und Lübeck gefahren. Die deutsche Organisation, die sich um dieses Projekt kümmert, hat uns eine Studentkarte gegeben, damit wir frei in der ganzen Region und nach Hamburg und Berlin reisen dürften. Die beste Organisation Deutschalnds! Und als letzte Sache.. wir hatte auch 15 Fahrräder!!! Also wir haben uns viel mit Fahrrad bewegen z.b. nach dem Supermarkt oder nach Ostsee,  egal ob es regnete oder nicht!!

Wir waren alle so verschieden aber doch so gleich.

Wir hatten so viele wunderbare Erfahrungen , dass ein Leben nicht genug ist um alles zu erzählen.
Diese drei Wochen haben mich, Gaia, sehr zum Nachdenken angeregt. Ich glaube ,dass diese Erfahrung jetzt während dieser zarten Jahren, die perfekt Lebensunterricht ist. Die Mögichkeit zu haben, mit  15 anderen Jugendlichen aus dem ganzen Welt drei wochen zu leben, hat mir sehr geholfen  meine Augen  von dieser Welt voll von Vorurteilen sauber zu machen.

Wir sind sehr weit voneinander, nur eine Sache verbindet uns… ja, nur eine aber die wichtigste : das Leben.

Wir leben gleichzeitig, wir teilen die Welt, die Nautur, die Luft wir teilen einfach das Leben. Was könnte magischer als das sein? Ich habe mit fantastischen Freiwilligen von der ganzen Welt gelebt. Ich habe viel mit ihnen gesprochen über die Heimatländer, über die Religionen über die Familie… und was habe ich bemerkt? Sie sind so anders als ich…. aber ich danke dem Gott wenn wir alle so verschiedene sind, das ist der richtige Reichtum. Es ist so schön anders sein. Ich habe wirklich gelernt den Unterschied zu lieben. Ich habe auch bemerkt das in einem Frazosen, einem Ukrainer und einem Italiener das gleiche Herz schlägt.

Während meiner drei Wochen dachte ich.. das Leben ist eine groβe und schöne Gabe die uns viele Möglichkeiten anbietet.

Deswegen müssen wir viele Erfahrungen machen und so viele Gelegenheiten wie möglich machen, und nicht immer geschlossen in unsere ecke bleiben. Wir sollen das Leben leben. Das Leben ist eine Farbe, das Leben ist ein Augenaufschlag, das Leben ist ein Blick, das Leben ist ein Lächeln, das Leben ist ein Seufzer , das Leben ist nur eins..behalte den Augenblick!! (carpe diem)

Der schwierigste Moment der drei Wochen? Allen Lebewohl zu sagen.

Es war wirklich schwierig…sehen die Leute zurück nach Hause fahren mit dem Bewusstsein ,dass ich sie nie mehr treffen wird.. oder villeicht ja.. wer weiβ? Eine Sache weiβ ich ganz genau, ich wird sie nie vergessen, und ich wird immer versuchen diese fantastische drei Wochen allen die Leute erzählen.

Ich habe einfach, spontan aber ehrlich geschrieben…Ich habe probiert klar zu sein … und ich hoffe auch, dass ich nicht zu viele Fehler gemacht habe….. aber das Wichtigste für mich ist die Botschaft.

Danke für alles.

 

Der Inhalt der Berichte liegt in der Verantwortung der jeweiligen Autorin / des jeweiligen Autors.