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Eine große Familie werden

Das Zusammenleben in einer Gruppe mit acht weiteren Personen aus insgesamt sieben Ländern stellte ich mir vor dem Camp chaotisch vor. Und genau das war es auch, aber das war auch der Punkt der das Camp für uns zu einem so besonderem und unvergesslichem Urlaub gemacht hat.

Name:Lukas M.Alter:16 JahreEinsatzstelle:zwei große ProjekteInhaltliche Ausrichtung:Gärtnern

Der Erste Eindruck:

Ich kann mich noch ganz genau an den ersten Moment erinnern: Ich stieg aus dem Auto folge Mec in das Haus, welches für die nächste 3 Wochen mein Zuhause sein sollte. Ich betrat nervös den langen Flur, hörte schon noch unbekannte Stimmen und wenig später sah ich auch die dazugehörigen Personen. Es war ein angespanntes Vorstellen auf gebrochenem Englisch mit anschließendem peinlichen Small-talk wie die Reise war. Man hat mich durch das Haus geführt und ich habe schnell gemerkt, dass die Nervosität überflüssig war und sechs Teilnehmer super coole Leute waren. Es kam schnell der Vorschlag, dass wir einen Spaziergang in die Stadt machen könnten, um uns dort in einzelnen Gesprächen untereinander kennenzulernen. Das war eine hervorragende Idee und schon zwei Stunden nach der Ankunft waren wir eine harmonische Gruppe, in die dann auch die letzten beiden Neuankömmlinge am Abend sofort integriert wurden.

An den ersten beiden Tagen nach unserer Ankunft mussten wir noch nicht Arbeiten. Wir haben die Zeit dafür genutzt uns kennenzulernen, uns einzurichten, die Stadt ein wenig zu erkunden und Freundschaften zu knüpfen.

Die Arbeit:

So sind wir dann auch als kleine Gruppe am dritten Tag zur Arbeit erschienen. Die „Arbeit“ haben wir nicht als wirkliche Arbeit gesehen, da sie in der Gemeinschaft einfach nur super schnell vorbei ging und richtig viel Spaß gemacht hat. Wir haben mit zwei Mitarbeitern von Burlington Parks Recreation & Waterfront zusammengearbeitet. Die Arbeit war oft an anderen Orten bestand aber hauptsächlich aus zwei großen Projekten um die wir uns in der Zeit gekümmert haben und war gespickt mit kleineren Aufgaben die wir immer nach der Mittagspause bearbeitet haben.

Das Zusammenleben:

Das Zusammenleben in einer Gruppe mit acht weiteren Personen aus insgesamt sieben Ländern stellte ich mir vor dem Camp chaotisch vor. Und genau das war es auch, aber das war auch der Punkt der das Camp für uns zu einen so besonderen und unvergesslichen Urlaub gemacht hat. Es gab ein paar lockere Regeln wie das rotierende Gruppensystem welche Dreiergruppe heute für das Kochen, für das Abwaschen und für den Sanitärdienst zuständig ist. In dem Haus herrschte ein ständiges durcheinander an Leuten, Sprachen und Kulturen welches einfach nur wunderbar zu beobachten war.
Als letzten Satz will ich noch sagen dass wir keine Gruppe waren, die drei Wochen zusammen gelebt haben, die zusammen gekocht haben und zusammen gearbeitet haben, nein, wir sind eine Familie geworden die zusammen gelebt hat!!!

 

Der Inhalt der Berichte liegt in der Verantwortung der jeweiligen Autorin / des jeweiligen Autors.