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Youth Club – 10 unforgettable days in Tarnby

Bevor ich zu meinem ersten Workcamp geflogen bin, habe ich mir einige Gedanken gemacht. Welche Leute werde ich treffen, werden wir uns gut verstehen? Wie wird die Arbeit verlaufen? Mit all diesen Fragen stieg ich ins Flugzeug...

Name:Kim Lena S.Alter:19 JahreEinsatzstelle:Ferienprogramm für Kinder in TarnbyInhaltliche Ausrichtung:Arbeit mit Kindern

...nach Kopenhagen und wie sich zeigte wurden das 10 wundervolle Tage mit tollen Menschen aus aller Welt, die ich nicht vergessen werde!

Die erste Begegnung

Meine Workcampgruppe bestand aus 10 Leuten aus verschiedenen Ländern. Zusammen haben wir in einem Jugendclub der Stadt gewohnt und hatten das gesamte Haus für uns. Ich kam an, ging durch die Tür und da standen sie: die ersten Leute waren schon angekommen. Etwas verklemmt begrüßten wir uns und nach und nach wurden wir vollzählig. Zuerst gingen wir einkaufen und kochten zusammen (wie sich herausstellte wurde Essen zu einem Lieblingshobby der Gruppe, wie unser Leader feststellte :D)! Während des ersten Essens taute die Stimmung langsam auf, wir wurden offener und begannen zusammen zu lachen.

Die Planung unserer anstehenden Arbeit

In den folgenden Tagen planten wir unsere Arbeit mit den Kindern. Die Kommune Tarnby hat ein Camp am Strand als Ferienprogramm für Kinder zu Verfügung gestellt und wir waren Teil dieses Programms. Also planten wir einige Aktivitäten und Spiele und waren sehr gespannt auf die bevorstehende Arbeit ab Montag!

Die Freizeit

Am Wochenende nutzen wir die Zeit die wirklich wunderschöne Hauptstadt Dänemarks zu besichtigen und uns näher kennenzulernen. Die Fußballspiele der EM haben wir natürlich auch verfolgt, doch leider hatten zuerst Deutschland und dann Frankreich (ein Teilnehmer kam aus Frankreich) kein Glück...zusammen überstanden wir aber glücklicherweise die Niederlagen!
Das zweite Wochenende nutzen wir noch einmal ausgiebig Zeit als Gruppe zu verbringen und besuchten z.B. Malmö in Schweden.


Die Arbeit

Schließlich war Montag. Unsere Arbeit begann. Zusammen gingen wir Richtung Strand und sahen die ganzen Kinder spielen. Total unsicher und schüchtern standen wir etwas hilflos in der Gegend herum, bis wir schließlich den Kontakt zu den Kindern suchten. Wir fragten sie nach ihrem Namen, ihrem Alter und plötzlich war das Eis gebrochen und wir spielten zusammen und lachten, obwohl die Verständigung natürlich nicht immer flüssig lief, aber alle Mitarbeiter im Camp standen uns helfend zur Seite! Die nächsten fünf Tage vergingen wie im Flug! Die Kinder erwarteten uns jeden Tag sehnsüchtig und ihre Herzen konnten wir endgültig gewinnen, als wir alle mit ihnen schwimmen gegangen sind! Freitag, am letzten Arbeitstag, flossen dann die Tränen. Die Arbeit war schon zur Gewohnheit geworden und plötzlich war die Woche vorbei!

Der Abschied

Sonntag war dann der Tag des Abschieds! Wir waren alle sehr traurig und die zehn Tage sind viel zu schnell vergangen. Wir haben uns super verstanden, haben jeden Tag zusammen gekocht, geputzt, gearbeitet und unsere Freizeit zusammen verbracht. Wir waren wie eine kleine Familie und ich vermisse sie jetzt schon und hoffe alle bald wieder zu sehen.
Dieses Workcamp hat mir gezeigt, dass die Welt voller offener und toleranter Menschen ist und ich würde diese Gelegenheit jederzeit wieder nutzen und kann es nur jedem empfehlen!

 

Der Inhalt der Berichte liegt in der Verantwortung der jeweiligen Autorin / des jeweiligen Autors.