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Koprivnica 2006

Als mir ein Freund 1999 von ijgd erzählte, konnte ich mir unter "Workcamp" wenig vorstellen, nach vier Camps in Armenien, Griechenland, Italien und jetzt Kroatien steht fest: 

sie gehören zum Besten, was ich je erlebt habe.

Name:Jens MehlbaumAlter:29 JahreEinsatzstelle:Koprivnica 2006Inhaltliche Ausrichtung:Festival

Ein Land auf diese Weise kennenzulernen und danach Freunde auf der ganzen Welt zu haben - sind Erfahrungen, die glücklich machen.

 

Diesen Sommer galt es,

die dritte Auflage des multikulturellen Festivals "Mnogo u Malom" ("Ein Kessel Buntes") zu organisieren. Ort des Geschehens war Koprivnica, 100 km nördlich von Zagreb, inmitten einer hügeligen Landschaft aus Wald und Maisfeldern gelegen.

Untergebracht waren wir

8 km außerhalb von Koprivnica, auf einem schönen Gelände mit geradezu luxuriöser Ausstattung; inklusive Sportplatz und einem Pool zum Baden. Die ersten Tage dienten dazu, sich gegenseitig sowie die Umgebung kennenzulernen. Neben Spielen und kurzen Workshops stand  dazu eine Schnitzeljagd durch Koprivnica und eine zweitägige Radtour entlang des Drava-Flusses auf dem Programm.

Danach rührten wir im Ort die Werbetrommel für das Festival, welches sich dann über 5 Tage erstreckte. Pro Tag stellten drei Campteilnehmer ihre jeweiligen Herkunftsländer oder -regionen vor, mit landestypischen Spezialitäten, Filmen, Liedern, Tanz, Foto-Diashows, kleinen Sprachkursen, Fragen/Antworten etc.  Außerdem wurden noch zwei hölzerne Gebäude gestrichen. Daneben blieb noch genug Zeit für ausschweifendes Feiern. Gekocht haben wir selbst, meistens vegetarisch und immer gut.

Die Präsentationen

boten viel Neues und Erhellendes und bereicherten das gegenseitige Verständnis. Leider war die eigentliche Zielgruppe des Festivals, nämlich die einheimische Jugend, meistens nur sehr spärlich vertreten. Deshalb kam der Gedanke auf, das Festival im nächsten Jahr kürzer und ganztätig auf dem außerhalb gelegenen Gelände stattfinden zu lassen.

Zusammenfassend war das Ganze ein fantastisches, sehr empfehlenwertes Erlebnis.

 

Der Inhalt der Berichte liegt in der Verantwortung der jeweiligen Autorin / des jeweiligen Autors.