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Meine Zeit im Süden Portugals...

...es gibt vieles zu erzählen, viel Erlebtes und ich weiß nicht womit ich anfangen soll...

Name:Judit N.Alter:22 JahreEinsatzstelle:AlentejoInhaltliche Ausrichtung:Renovation

Gruppe, Freizeit, Stimmung

Die Leute waren super nett, sowohl "Coordinators" und die Locals, wie auch die "Participants". Wir haben in einem Kloster gewohnt, bzw. im Gebäude eines ehemaligen Klosters und das Dach dort dicht gemacht. Die Stimmung dort war einfach klasse, heiter und entspannt. Es waren viele Künstler da, die dort ihre Projekte gemacht haben, manche kamen in die Oficinas de Convento einfach wegen der Gesellschaft, um Tischtennis zu spielen oder mit den Instrumenten zu experimentieren.

Unser Arbeitseinsatz

Es war sehr heiß die Tage, weshalb wir hauptsächlich Morgens und Abends gearbeitet haben. Es wurde viel Freiraum gelassen für die einzelnen Bedürfnisse der Freiwilligen. Außerdem haben wir eine Bank-Struktur gestrichen, die aus roher Erde bestand und ein Infopoint auf den Burgruinen geputzt, die Fliesen neu laktiert und eine Wand mit Kacheln bedeckt. Die Arbeit war nicht zu hart, und nicht langweilig, auch wenn wir keine Profis waren durften wir viel machen und ausprobieren. Nebenbei haben wir viel über das Bauen mit Naturmaterialien gelernt, über die Kultur von Alentejo, und die Oficinas do Convento. Wir konnten in kulturellen Angeboten im Dorf mitmachen und selbst töpfern.

Essen

Gegessen wurde die erste Woche in der Mensa der Schule, und in der zweiten hat uns die super Köchin Maria bekocht, die es trotz der riesigen Mengen an Essen, geschafft hat, dass die Töpfe am Ende der Mahlzeit immer lehr waren. Ich selbst ernähre mich vegan, und dies war überhaupt kein Problem, es wurde immer Rücksicht darauf genommen, und sogar manchmal eine vegane Version von Typisches alentejanisches Essen gekocht, welches original fast immer Fisch oder Fleisch enthielt.
 

Am freien Wochenende...

...haben wir einen Ausflug nach Évora gemacht, und am Sonntag haben wir den ganzen Tag getöpfert. Ansonsten haben wir uns unsere frei Zeit selbst gestaltet, sind in das Schwimmbad gegangen, das 2 Geh-Minuten von den Oficinas do Convento ist, haben Yoga gemacht, Karten gespielt oder das Dorf erkundet. An sehr heißen Nächten haben konnten wir auf der Dachterrasse unter den Sternenhimmel schlafen.

Fazit

Es war echt eine sehr positive Erfahrung, die mich viel über eine alternative Art und Weise des Bauen zum denken gebracht hat. Am liebste wäre ich länger geblieben um mehr zu lernen, doch leider musste ich zur Arbeit zurück. Dennoch bin ich mir sicher, dass man mich nicht zum letzten Mal in den Oficinas de Convento gesehen hat. Ich nehme von diesen zwei Wochen viel mit, viele schöne Momente und Erinnerungen und nette Menschen, zu den ich den Kontakt halten möchte.
Nochmal vielen Dank an IJGD für eure Arbeit, denn auch Dank euch konnte ich diese wunderschönen Erlebnisse haben.

 

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