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Spanisch sprechend in Russland

Ich bin nun seit einigen Tagen wieder in Deutschland. Der Abschied ist mir sehr schwer gefallen! Ich habe die Einheimischen und auch die anderen Freiwilligen sehr ins Herz geschlossen.

Name:Nicola E.Alter:18 JahreEinsatzstelle:Eco-village-MilionkiInhaltliche Ausrichtung:Renovation

Arbeit, Freizeit, Gespräche...

Ich hatte im Camp unglaublich viel Spaß und habe aus meiner Erfahrung sehr viel lernen können. Besonders toll fand ich das Leben im Einklang mit der Natur, die Workshops und Freizeitaktivitäten (im Fluss baden, die Banya (russische Sauna), Armbänder aus Brennnesseln, Töpfern, Brot backen etc.) und die tiefsinnigen Gespräche mit den Menschen Vorort.

Auch mit den anderen Freiwilligen hab ich mich sehr gut verstanden.

Allerdings waren alle, mit Ausnahme einer Finnin, Spanier, sodass ich den interkulturellen Austausch etwas vermisst habe. Ich hatte Glück, selber Spanisch-Muttersprachlerin zu sein, ansonsten hätte ich wohl mit der Gruppe ziemliche Schwierigkeiten gehabt.

Das Weltbild der Einheimischen

Auch war ich manchmal mit dem Weltbild der Einheimischen sehr überfordert. Sie waren sehr konservativ und hatten sehr strikte Geschlechterrollen, was manchmal zu Konflikten geführt hat, wenn wir uns als Frauen angegriffen gefühlt haben. Diese Auseinandersetzung haben mich aber trotz allem sehr gestärkt und mich zum Denken angeregt.

Dankeschön!

Ich möchte mich auch ganz herzlich bei euch für eure weitreichende Unterstützung in der Vorbereitung bedanken, ich habe euch bereits an alle meine Freunde empfohlen. :-) 

 

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