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Hochmoor-Renaturierung - Workcamp Raubling 13.08. – 31.08.2011

Vor rund 200 Jahren begann der Mensch wegen zunehmenden Energiebedarfs und Holznot den Torf als Energieträger zu nutzen. Deutschlandweit wurden fast 99 % der ursprünglichen Moorgebiete durch Trockenlegung und Abbau vernichtet. In den letzten Jahren gab es im Umkreis von Raubling die größte Hochmoor-Renaturierung Mitteleuropas. In den ehemaligen Torfabbaubereichen wurden Entwässerungsgräben geschlossen und Torfwälle geschüttet, um Regenwasser im Moor zu halten. Auf den wiedervernässten Flächen nehmen nun Pflanzenwachstum und Artenreichtum stark zu. Außerdem dienen sie dem Hochwasser- und Klimaschutz (Senkung von Treibhausgasen).

2011 haben 16 Teilnehmende aus Frankreich, Serbien, Weißrussland, der Ukraine, Deutschland, Estland, Tschechien, der Slowakei, Japan und Spanien mitgewirkt, die ursprüngliche Natur in Mooren und die Naturschutzarbeit ökologisch verträglich zugänglich und erlebbar zu machen.