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Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Für junge Menschen, die bald ihre Schule beenden, stehen Überlegungen zur Berufswahl an. Viele haben noch keine konkrete Vorstellung von ihrem Berufswunsch und möchten sich zuerst einmal ausprobieren oder vor einem Studium Praxisluft schnuppern.

Das FSJ bietet jungen Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren vor Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums einen Einblick in soziale und pflegerische Berufe. Unter Anleitung von Fachkräften können sich die Freiwilligen erproben und feststellen, ob der soziale Bereich ihren Interessen entspricht. Das FSJ ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr und kann für bestimmte Ausbildungen als Vorpraktikum anerkannt werden.

"Jeden Tag lerne ich dazu, nehme Anteil an menschlichem Schicksal"

Die Frage, was ein FSJ eigentlich bringt, beantworten unsere Freiwilligen u.a. so: Weiterentwicklung der Persönlichkeit, finanzielle und persönliche Unabhängigkeit, Überprüfung eines Berufswunsches, neue Leute kennenlernen, mehr Selbstbewusstsein, mehr Verantwortungsbewusstsein oder Grenzen setzen können.

 

Unser Video zum FSJ

"Ein FSJ ist wie..." So ist das FSJ-Video überschrieben. Für jeden oder jede ist es etwas anderes, hat es eine andere Bedeutung. Einige ijgd-Freiwillige aus Brandenburg erzählen und berichten über Ihre Erfahrungen, Hindergründe, Perspektiven.

Schaut euch das Video an und ihr werdet viel lernen über das FSJ.

Die Details zum FSJ in den Bundesländern auf den Websites

Die ijgd bieten das FSJ außerdem in folgenden Bundesländern an:

  • Brandenburg
  • Mecklenburg-Vorpommern

 

Allgemeine Infos

Die ijgd organisieren seit 1983 in einigen Bundesländern für den Paritätischen (Deutscher Pariätischer Wohlfahrtsverband DPWV) das FSJ.

Jährlich vermitteln wir rund 2000 Freiwillige in Einsatzstellen im sozialen und pflegerischen Bereich.

In Nordrhein-Westfalen können auch Interessent_innen aus dem europäischen Ausland ein FSJ leisten (nähere Informationen dazu in der Geschäftsstelle Bonn.)

Die Freiwilligen sollen immer für zusätzliche Aufgaben eingesetzt werden, die Grundversorgung der betreuten Menschen muss durch die regulären Angestellten gewährleistet sein.

Das FSJ dauert in der Regel zwölf Monate, es ist eine Vollzeitbeschäftigung bei einem Anspruch auf mindestens 26 Urlaubstage. Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld und die Verpflegung gestellt bzw. ausgezahlt; je nach den örtlichen Bedingungen kann auch die Unterkunft gestellt (oder ein Zuschuss zu den Mietkosten gezahlt) werden. Während des FSJ finden fünf einwöchige Bildungsseminare statt, die fester Bestandteil des freiwilligen Jahres sind.