Workcamps in Deutschland

Bei einem internationalen Workcamp in Deutschland kommen Menschen aus der ganzen Welt zusammen, um in zwei- bis vier Wochen gemeinsam etwas zu bewegen. In einer internationalen Gruppe engagiert ihr euch für einen guten Zweck: Vom Bäume pflanzen am Alpenrand über Bauaktionen auf einem alten Bauernhof an der mecklenburgischen Seeplatte bis zur Unterstützung von Kinderferienspielen im Münsterland. Mach mit und triff die Welt im Workcamp!

Ein Workcamp in Deutschland bedeutet für dich:

  • internationale Begegnungen vor der Haustür
  • Menschen aus der ganzen Welt kennenlernen
  • Dinge bewegen
  • für wenig Geld eine unvergessliche Zeit erleben
  • deine Englisch-Kenntnisse verbessern

Wir organisieren seit über 70 Jahren internationale Workcamps in Deutschland. Das heißt wir haben einige Erfahrung und beantworten gerne alle deine Fragen. Sprich uns an!

Alles, was du wissen musst

Wann:
95% der Workcamps finden zwischen Juni und September statt, ein paar wenige im Frühjahr und im Herbst.

Dauer:
Die meisten Workcamps in Deutschland dauern zwei oder drei Wochen. Außerdem gibt es ein paar Workcamps, die vier Wochen lang dauern.

Alter:
Die meisten Workcamps sind offen für Freiwillige zwischen 16 und 26 Jahren. Für einige Camps ist das Mindestalter 18 Jahre (oft zum Beispiel in KIDS-Projekten). Teenage-Workcamps sind für 14- bis 17-Jährige. Die Altersangabe ist in jeder Workcamp-Beschreibung vermerkt. Entscheidend ist das Alter am ersten Tag des Camps.

Sprache:
Die Sprache in allen Workcamps ist Englisch. In den meisten Fällen sind Grundkenntnisse völlig ausreichend! Für manche Workcamps werden Deutschkenntnisse vorausgesetzt. Die Sprachanforderungen sind jeweils in der Workcamp-Beschreibung angegeben.

Kosten:
Workcamps in Deutschland:

  • 100 Euro (für das erste Workcamp)
  • 80 Euro (ab dem zweiten Workcamp im Kalenderjahr)
  • ijgd-Mitglieder erhalten eine Ermäßigung von 20 Euro

In manchen Workcamps fallen zusätzliche Kosten, die sogenannten Extra-Gebühren, an. Ob das der Fall ist, steht in der jeweiligen Beschreibung. Unterkunft, Verpflegung sowie ein kleines Freizeitprogramm während des Workcamps sind kostenlos. Die Reise zum Workcamp ist von dir selbst zu organisieren und bezahlen.

Wenig Geld?
Wir möchten möglichst vielen jungen Menschen eine Teilnahme an einem Workcamp ermöglichen. Wenn du nicht alle Kosten selbstständig tragen kannst, unterstützen wir dich gerne anteilig mit Geld aus unserem Solidaritäts-Topf. Bitte frage dies konkret mit deiner Anmeldung zum Camp an.

Arbeit:
Ihr arbeitet als Gruppe 25 - 30 Stunden in der Woche. Meist habt ihr das Wochenende zur freien Verfügung. Die Arbeitsbereiche sind vielfältig: Renovierung von historischen Gebäuden, Jugendzentren und Spielplätzen; soziale Arbeit mit Kindern, Menschen mit Behinderung, älteren Menschen; Umweltprojekte in Parks und in der freien Natur; Kultur- und Kunstprojekte, etc. Alle Projekte dienen dem Allgemeinwohl. Du benötigst keine spezielle Ausbildung oder besonderen Kenntnisse. Die Arbeitsprojekte sind so ausgewählt, dass ihr mit Gummistiefeln, Regenjacke und Engagement eine Menge schaffen könnt. Außerdem erhaltet ihr eine Einweisung von unseren Projektpartner*innen.

Freizeit:
Baden gehen, Nachtleben erkunden, Volleyball, Workshops, Fahrradtour, Sightseeing und vieles mehr. Je nach Budget und den verschiedenen Möglichkeiten vor Ort entscheidet ihr gemeinsam, wie ihr eure Freizeit verbringen wollt.

Unterkunft und Verpflegung:
Unterkunft und Verpflegung vor Ort sind kostenfrei. Die Unterkünfte sind einfach: In den meisten Fällen sind es Schulen, Jugendzentren, Forsthütten, alternative Tagungshäuser oder auch Zelte. Ein Schlafsack gehört fast immer mit ins Gepäck. Nähere Infos bekommst du mit dem "Infosheet", das wir dir vor dem Camp zuschicken. Die Verpflegung organisiert ihr meistens als Gruppe und bereitet sie gemeinsam zu. Dafür steht euch ein Budget zur Verfügung, so dass euren internationalen (Koch-)Phantasien keine Grenzen gesetzt sind. Je nach Workcamp bekommt ihr manchmal einen Teil der Mahlzeiten oder sogar die ganze Verpflegung gestellt, das ist dann ebenfalls in der Beschreibung vermerkt.

Versicherung:
Du bist bis zu einer gewissen Summe unfall-, kranken- und haftpflichtversichert. Zunächst wird aber eure eigene Versicherung, falls vorhanden, in Anspruch genommen. Mehr Infos dazu findest du in den Teilnahmebedingungen.

 

Workcamp-Gruppe:
Die Workcamp-Gruppe besteht aus zehn bis 20 Teilnehmenden, den sogenannten "Volunteers". Es gibt max. drei Teilnehmende aus einem Land (Ausnahme: bi- und trinationale Camps). Die Teilnehmenden kommen aus aller Welt. Oft sind es Schüler*innen oder Studierende. Sie kennen sich normalerweise untereinander nicht und sind neugierig, die anderen Freiwilligen kennenzulernen. Offenheit gegenüber den anderen Teilnehmenden setzen wir auch bei dir voraus.

Gruppenleitung:
Die Gruppe wird von ein bis zwei geschulten Gruppenleiter*innen begleitet. Diese verstehen sich nicht als Animateur*innen, sondern vielmehr als Teil der Gruppe. Sie sind für bestimmte Aufgaben, wie z. B. den Kontakt zum Projekt, die Unterstützung eines selbst organisierten Gruppenlebens oder formale Dinge zuständig.

Mit Freund*innen ins Workcamp:
Die meisten unserer Workcamps sind international. Daher achten wir bei der Belegung darauf, dass wir nur zwei, maximal drei Teilnehmende aus einem Land pro Camp akzeptieren. Wenn du gemeinsam mit einer befreundeten Person ins Workcamp reisen willst, ist das kein Problem. Vermerkt das einfach bei euren Anmeldungen unter "Ich möchte mit meinem*meiner Freund*in vermittelt werden".

Teilnehmende mit körperlicher Beeinträchtigung:
Aufgrund der verschiedenen Bedingungen (z. B. Beschaffenheit der Unterkunft, Art des Projektes, oder aber auch der Weg dorthin) ist eine Teilnahme bei manchen Workcamps für dich problemlos möglich, bei anderen vielleicht schwieriger. Anhand der Workcamp-Information kannst du in Frage kommende Camps herausfinden und dich dann mit uns in Verbindung setzen. Gib deine Einschränkungen bzw. besonderen Bedürfnisse bitte unbedingt bei der Anmeldung an!

Vorinformation:
Spätestens drei Wochen vor Beginn, in den meisten Fällen aber schon früher, schicken wir dir per E-Mail detaillierte Informationen zu deinem Workcamp zu. (Daher benötigen wir bei der Anmeldung deine E-Mail-Adresse!). In diesem "Infosheet" ist die Anreise genau beschrieben und du erfährst, was du alles mitbringen sollst. In vielen Fällen schreiben die Gruppenleiter*innen vor Beginn des Workcamps noch zusätzlich einen "Welcome letter", in dem sie sich vorstellen und noch letzte Infos schicken. Sollten sich mehrere ijgd-Teilnehmende für ein Camp im Ausland  bzw. ein Camp in Deutschland angemeldet haben, dann informieren wir euch. So könnt ihr noch vor Beginn des Camps miteinander Kontakt aufnehmen. Informationen über die internationalen Teilnehmenden in den deutschen Workcamps können wir aus Datenschutzgründen leider nicht weitergeben.

Anreise:
Die Anreise organisierst und finanzierst du selbst. Sobald du von uns die offizielle Anmeldebestätigung per E-Mail erhalten hast, kannst du mit der Reiseplanung beginnen. Erster und letzter Tag des Workcamps sind jeweils die An- und Abreisetage. (Achtung, Island ist hier eine Ausnahme.) An diesen Tagen wird nicht gearbeitet. Manchmal ist in der Workcamp-Beschreibung bereits ein konkreter Treffpunkt (z.B. 17 Uhr am Bahnhof XY) genannt. Dann kannst du dich mit deiner Reiseplanung danach richten.

Vorbereitung:
An Workcamps in Deutschland, Europa, Nordamerika, Japan und Korea kannst du ohne zusätzliche Vorbereitung teilnehmen. Für alle Teilnehmenden, die im Vorfeld trotzdem gerne mehr über das Abenteuer Workcamp erfahren und nicht ins kalte Wasser springen möchten, bieten wir digitale Vorbereitungsseminare an. Hier kannst du andere Freiwillige kennenlernen und all deine Fragen loswerden.

Geschichte
1948 organisierte eine Schüler*innen-Initiative aus Hannover die ersten Workcamps in Deutschland. Ziel war es, “durch kleine internationale Gruppen von Freiwilligen, die zusammen leben, arbeiten und lernen, Frieden aufzubauen und zu erhalten.” Aus dieser Initiative sind ein Jahr später die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) entstanden. Heute bieten wir jedes Jahr eine Vielzahl von Workcamps in Deutschland an.

Ziele
Mit den Workcamps möchten wir einerseits bürgerschaftliches Engagement junger Menschen fördern und gemeinnützige Projekte unterstützen. Genauso wichtig ist uns das gemeinsame Leben und Arbeiten in der internationalen Gruppe. Die Workcamps basieren – wie alle anderen ijgd-Projekte – auf unseren acht Arbeitsgrundsätzen: Ökologisches Lernen, Freiwilligkeit, Selbstorganisation, soziales Lernen, interkulturelles Lernen, Geschlechtergerechtigkeit, Antirassismus/Antidiskriminierung und politische Bildung.

Internationale Kooperationspartner
Auch in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern haben sich Organisationen mit gleichen Zielen gegründet. 1982 schlossen sich diese zur „Alliance of European Vountary Service Organisations“ zusammen. Dieses Netzwerk soll die Kooperation erleichtern sowie Qualitätsstandards bei der Durchführung der Workcamps sicherstellen. Heute sind 51 Organisationen aus 33 Ländern in Europa, Asien und Nordamerika Mitglieder des Netzwerkes. Darüber hinaus kooperieren wir mit über 30 Partnern auf der ganzen Welt.

 

Workcamp-Suchmaschine

Anmeldung zu einem Workcamp

Sobald du in unserer Suchmaschine ein passendes Workcamp gefunden hast, kannst du dich online dafür anmelden. Anmeldungen für Workcamps im Ausland leiten wir an unseren jeweiligen Partner weiter. Dieser entscheidet nach Kriterien der Gruppenkonstellation (Nationalität, Geschlecht, Alter), ob du in deinem Wunsch-Workcamp angenommen werden kannst. Klappt es mit deinem Erstwunsch nicht, dann fragen wir bei deinem zweiten Workcamp an, usw. Es ist also ein Vorteil für dich, wenn du auf deiner Anmeldung mehrere alternative Workcamps angibst. Der ganze Anmeldeprozess kann bis zu 14 Tage dauern. Die Anmeldebestätigung schicken wir dir per E-Mail zu. Sollten alle deine Workcamps schon ausgebucht sein, dann melden wir uns mit Alternativen bei dir.

Bei einer Anmeldung für ein Camp in Deutschland können wir natürlich schnell selbst entscheiden. Du kannst innerhalb von drei Arbeitstagen mit einer Rückmeldung rechnen. Die Anmeldebestätigung schicken wir per E-Mail. Sollte ein Workcamp schon ausgebucht sein, dann bieten wir dir eine Alternative an.

Für alle Anmeldungen gilt: Je früher du dich anmeldest, desto größer sind die Aussichten auf einen Platz im Workcamp deiner Wahl.

Kontakt

Icon Kontakt

Für alle Fragen rund um Internationale Workcamps in Deutschland melde dich bei:

Wiebke Matthießen

0511 13 22 97 53
workcamps@ijgd.de

Oder schreibe uns bei Facebook oder Instagram

Teilnahmebedingungen

Diese Teilnahmebedingungen gelten für Freiwillige, die mit ijgd an einem Workcamp in Deutschland teilnehmen. Du akzeptierst die Teilnahmebedingungen mit deiner Unterschrift (bzw. der*des Erziehungsberechtigten) auf deiner Anmeldung. Für Camps in Europa, USA, Asien, Afrika und Lateinamerika gelten andere Bedingungen.

Wohnort
Zum Zeitpunkt der Anmeldung ist dein offizieller Wohnsitz in Deutschland oder du wohnst in einem Land, in dem wir durch keine Partnerorganisation vertreten sind.

Alter
Die Altersbegrenzungen gelten entsprechend der Angaben in den jeweiligen Workcamp-Beschreibungen. Maßgeblich ist dein Alter zu Beginn des Workcamps.

Sobald du in unserer Datenbank ein Workcamp gefunden hast, kannst du dich hier anmelden. Bitte nutze unser Online-Anmeldeformular, um dich für unsere Workcamps anzumelden. Die getippte Unterschrift ist rechtsgültig. Nur bei Minderjährigen benötigen wir das Original mit der Unterschrift der Eltern/Erziehungsberechtigen per Post. Deine Anmeldung gilt für eines der angegebenen Camps. Sollte dein Erstwunsch-Workcamp belegt sein, vermitteln wir dich ohne Rücksprache in dein Zweit-, Dritt-, … -Wunschcamp. Sobald du in ein Workcamp vermittelt wurdest, bekommst du von uns eine Anmeldebestätigung per E-Mail. Nach Erhalt der Anmeldebestätigung und der Überweisungsdetails überweise bitte den Teilnahmebetrag.

Workcamps in Deutschland

  • Personen mit Wohnsitz in Deutschland zahlen 100 Euro (ab dem zweiten Workcamp im Kalenderjahr nur 80 Euro).
  • Personen mit Wohnsitz im Ausland bzw. in einem Land, in dem wir keine Partnerorganisation haben, zahlen 120 Euro.
  • Vereinsmitglieder erhalten jeweils 20 Euro Ermäßigung.

Bei manchen Camps (wie z.B. unseren Teenagecamps) fallen zusätzliche Kosten an, die wir mit dem Teilnahmebeitrag nicht decken können. In solchen Fällen erheben wir eine Extra-Gebühr. Diese wird in der jeweiligen Workcamp-Beschreibung vermerkt. Unterkunft, Verpflegung und ein kleines Freizeitprogramm im Camp sind kostenfrei. Sollte in den von dir gewünschten Camps kein Platz frei sein, werden wir dir, soweit möglich, Alternativen vorschlagen. Bist du mit diesen nicht einverstanden, erhältst du den vollständigen Teilnahmebeitrag zurück.

Kannst du an deinem Camp – aus welchem Grund auch immer – nicht teilnehmen, dann melde dich bitte schnellstmöglich bei uns. So gibst du anderen Freiwilligen die Möglichkeit, deinen Platz einzunehmen. Bei einer Abmeldung bis vier Wochen vor Beginn des Workcamps (Eingang der Absage) erstatten wir die Hälfte der Vermittlungsgebühr (Workcamps: 60 Euro/50 Euro/40 Euro). Bei einer Abmeldung zu einem späteren Zeitpunkt können wir dir leider nichts erstatten. Die Abmeldung muss schriftlich (E-Mail, Post) bei uns eingehen.

Ummeldungen sind möglich, sofern in deinem Alternativ-Camp noch Plätze frei sind. Für eine Ummeldung berechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von 30 Euro.

In begründeten Fällen (z.B. bei nachweislicher Krankheit) kannst du dich ohne zusätzliche Kosten in ein anderes Workcamp im selben Kalenderjahr ummelden.

Die Anreise zum Camp organisierst und finanzierst du selbst. Du kannst direkt nach Erhalt der Anmeldebestätigung mit der Reiseplanung beginnen (am besten bis zum nächst größeren Flughafen oder Bahnhof). Spätestens drei Wochen vor Beginn des Workcamps, in den meisten Fällen aber schon früher, schicken wir dir per E-Mail eine detaillierte Beschreibung des Workcamps (Infosheet) mit detaillierter Anreisebeschreibung und der Adresse der Unterkunft zu.

Arbeit
Wenn du an einem Workcamp teilnimmst, ist deine aktive Mitarbeit am beschriebenen Arbeitsprojekt (ca. 20 - 30 Std. pro Woche) verpflichtend. Nur deshalb ist dein finanzieller Beitrag so niedrig. Eine Veränderung der geplanten Arbeitsaufgaben ist aus unvorhersehbaren Gründen (z.B. Schlechtwettereinbruch, etc.) manchmal notwendig und entbindet dich nicht von der eingegangenen Arbeitsverpflichtung.

Engagement
Auch über die Arbeitsaufgaben hinaus hängt das Gelingen des Camps von deinem Engagement ab. Dein Beitrag besteht auch darin, vom ersten bis zum letzten Tag im Camp anwesend zu sein (Ausnahmen sind nur nach Absprache möglich), bei den anfallenden Hausarbeiten (gemeinsames Kochen, Putzen, etc.) mitzuwirken und das soziale Geschehen in der Gruppe aktiv mitzugestalten. Sollte ein*e Teilnehmer*in diesen Verpflichtungen nicht nachkommen und das Leben im Workcamp trotz Abmahnung anhaltend stören, verhält er*sie sich vertragswidrig und kann mit sofortiger Wirkung vom Camp ausgeschlossen werden.

Die ijgd organisieren Workcamps in Deutschland und sind für diese Projekte sowohl als Vermittler, als auch als Veranstalter tätig. Sollte ein Workcamp z.B. wegen mangelnder Anmeldungen nicht stattfinden können, kann das Camp bis 30 Tage vor Beginn abgesagt werden. In diesem Fall informieren wir dich schnellstmöglich. Bist du mit einem Ersatzangebot nicht einverstanden, erstatten wir dir den gezahlten Teilnahmebeitrag sowie evtl. entstandene Reisekosten gegen Vorlage der Zahlungsbelege. Weitergehende Ansprüche gegenüber den ijgd sind ausgeschlossen.

Krankenversicherung
Im Krankheitsfall ist deine eigene Krankenversicherung zuständig. Falls du nicht privat versichert bist, ist es notwendig, deine Krankenkassen-Chipkarte mitzubringen.

Teilnehmer*innen mit Wohnsitz in Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen hat (EU-Länder, Bosnien, Kosovo, Kroatien, Montenegro, Serbien, Schweiz, Türkei, Tunesien u.a.), müssen einen Anspruchsausweis für die deutsche Krankenversicherung mitbringen. Teilnehmer*innen ohne eigenen Krankenversicherungsschutz müssen dies unverzüglich den ijgd mitteilen, andernfalls können keine Ansprüche an die ijgd gestellt werden. Teilnehmer*innen aus anderen als den oben genannten Ländern werden von den ijgd krankenversichert. Zu Beginn der Reise bestehende Krankheiten und chronische Leiden sind jedoch nicht mitversichert.

Unfallversicherung
Grundsätzlich ist bei Unfällen deine eigene Krankenversicherung bzw. die von den ijgd für besondere Teilnehmer*innen/-gruppen abgeschlossene Krankenversicherung zuständig. Während der Arbeitszeit und in der Freizeit bist du zusätzlich über die ijgd unfallversichert. Diese Unfallversicherung tritt im Fall der Vollinvalidität bis max. 80.000 Euro ein.

Haftpflichtversicherung
Die ijgd versichern dich gegen Personen- und Sachschäden (bis 5 Mio. Euro) sowie Vermögensschäden (bis 300.000 Euro). Vorsätzlich verursachte Schäden deckt die Versicherung nicht ab.

Sonstige Versicherungen
Grundsätzlich empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktritts- und Gepäckversicherung.

Insolvenzversicherung
Die Teilnehmenden sind für den Fall einer Insolvenz der ijgd gemäß § 651k des BGB versichert.

Förderer

Gefördert wir unsere Tätigkeit aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes des Bundes, des Niedersächsischen Landesjugendamtes sowie von anderen öffentlichen Institutionen.

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